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Elaine& Andrea down under

Queenstown (16.01- 19.01.2019)

Ein Bett- 2 Personen Rafting Horse- Crew Für Steffi

Nachdem wir den Milford Sound hinter uns gelassen hatten, ging es weitere ca. 300 Km nach Queenstown. Wir vertrieben uns die Fahrt damit, mehrere Folgen der berühmten Drei ??? zu hören.

Die Stadt liegt an dem großen See Wakatipu und wirkt auf den ersten Blick wie ein Skiort in Österreiche, inkls. Gondel auf dem Berg. Unser Hostel lag sehr zentral und wirkte erstmal ok. Wir wurden sogar von einem 4er Zimmer auf ein 3er Zimmer upgegraded :)

An diesem Abend ging es nur noch zu einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, wo wir schon mal den besten Burger der Welt anschauen gingen (laut Bekannten von Andrea).

In Queenstown würden wir uns wohl mal etwas gönnen;)

Nach einer entspannten Nacht, buchten wir die Raftingtour für den folgenden Tag und wanderten danach den Berg hoch, den man auch mit der Gondeln besichtigen kann. Vorbei an wilden Ziegen, die sich gegenseitig jagten, Ziplinestationen und einer Bungeejumpinganlage, konnten wir die Spitze des Berges nach 1 Stunden erreichen (natürlich nicht, ohne vorher schon Pausen eingelegt zu haben ;)) Die Aussicht über Queenstown hatte sich gelohnt.

Zur Belohnung ging es dann direkt zum Furgeburgerladen, wo wir gar nicht klarkamen, weil wir schon lange nicht mehr so viel gegessen hatten..

Um den Abend noch abzurunden, gingen wir zum Pubcrawl, wo man mit einer Gruppe und einem Guide verschiedene Bars besucht und etwas trinkt. Leider stellte sich dann heraus, dass sich nur 6 Leute angemeldet hatten und es nicht stattfand.

Der Koreaner (Jae) hatte sich inzwischen zu uns gesetzt und wir starteten dann unseren eigenen Pubcrawl. Am Ufer des Sees konnten wir noch den Sonnenuntergang anschauen und uns über die Gegensätze von Deutschland und SÜDkorea austauschen (Jae musste dies immer betonen).

Wir endeten dann in einer Bar, wo nur Salsa getanzt wurde und es dauerte nicht lange, da befanden wir uns alle auf der Tanzfläche und tanzten mit verschiedenen Südamerikanern Salsa und Bachata. Irgendwann gesellten sich noch Neuseeländer zu unserer Runde, die mit erhöhtem Alkoholpegel nicht deutlicher sprechen, sodass eine Kommunikation nur bedingt möglich war. Da die Salsa Bar aufgrund von Gästemangel relativ früh schloss, ging es noch ins Cow Boy, dort trafen wir leicht bekleidete Engländerinnen, die ihr Talent beim Rodeo zur Show stellten. Irgendwann hatten wir uns dann genug amüsiert und machten uns auf den Rückweg zum Hostel.

Am nächsten Morgen beschlossen wir außerhalb des Hostels frühstücken zu gehen, wir fanden ein Restaurant wo wir für 10 $ zwei Toast, ein Spiegelei, Bacon und eine Tomate erhielten. Was für neuseeländische Verhältnisse recht günstig ist. Danach entspannten wir noch ein wenig, bis es zur Rafting- Tour ging. Dort lernten wir unseren Guide Horse kennen, wobei wir erst Horst verstanden, was zur unterhaltsamen Irritation führte. Die Haare von Hors(t)e erinnerten auch etwas an eine Pferdemähne.

Zum Glück war Horse Amerikaner und unsere Befürchtungen bei dem Trip drauf zu gehen, durch bestehende Sprachprobleme stellten sich als unnötig raus. Die Tour ging durch wunderschöne Berglandschaften und war vom Schwierigkeitsgrad auch für Einsteiger gut zu schaffen. Keiner fiel aus dem Boot und wir konnten in Ruhe weitere wilde Bergziegen beobachten, die hier in Neuseeland nur die Pest genannt werden, keiner weiß aber warum....

Leider war es uns nicht möglich, eine Kamera mit ins Boot zu nehmen.

Wohlbehalten kehrten wir zurück nach Queenstown, wo Andrea und Elaine sich erstmal eine Pizza bei Dominos gönnten, die zur unseren großen Enttäuschung süßlich schmeckte und ansonsten auch eher uninspiriert. Nach diesem ernüchternden Ereignis verabredeten wir uns nochmal mit Jae um die Stadt unsicher zu machen. Bei der Gelegenheit boten wir ihm auch unser Auto als Unterkunft an, da er für diese Nacht nichts preiswertes gefunden hatte.

Dummerweise hatten wir für uns auch ein Bett zu wenig. Eine weitere Person ist in unser Zimmer gezogen und wir konnten im Hostel kein weiteres Bett dazu buchen. Aber Elaine und Andrea hatten einen ausgeklügelten Plan. Nicht. Wir trafen uns am Hafen mit einer anderen Südkoreanerin (Sally), die Jae zuvor über eine Internetplattform angeschrieben hat.

Für 1 ½ Stunden machten wir uns es zum Sonnenuntergang am Hafen gemütlich, wobei wir davor noch vor der Polizei flüchten mussten, die akribisch den Strand nach Alkohol absuchte. Im Anschluss zogen wir in eine Bar, wo ordentlich Stimmung herrschte und man evtl. hängen gebliebene Backpacker bestaunen konnten (wir hoffen, dass uns dieses Schicksal nicht ereilt).

Nach zwei Stunden verloren wir Jae und Sally und gingen zurück zum Hostel. Dort angekommen, mussten wir zu einer Person werden, um unseren neuen Mitbewohnerin nicht aufzufallen, da wir uns ja ein Einzelbett teilen mussten. Nachdem wir katzengleich und quasi lautlos ins Badezimmer geschlichen sind, mussten wir feststellen, dass wir nur eine Zahnbürste zur Verfügung hatten und das eine Rückkehr ins Zimmer zu auffällig wäre, so teilten wir diese und brachen in heilloses Gelächter aus, gut dass die Wände in Hostels generell Schalldicht sind. Dine hatte den Luxus, ein Bett für sich zu haben.

Zurück ins Zimmer,gingen wir dann sehr eng aneinander um nicht als zwei Personen aufzufallen. Am nächsten Tag als der Wecker der Mitbewohnerin klingelte, schmiss Elaine geistesgegenwärtig ihren Schlafsack über Andrea, damit die Tarnung nicht auffällt. Ob der anderen Dame die unerlaubte Anwesenheit einer weiteren Person aufgefallen ist, lässt sich abschließend nicht sagen, zumindest haben wir keine Reaktion ihrerseits mitbekommen, die darauf hindeutet. Vielleicht war es ihr aber auch schlichtweg egal. Jae schrieb uns in der Nacht noch, dass er anderweitig unterkommt und lud uns herzlich dazu ein ihn mal in Südkorea zu besuchen.

Abschließend lässt sich sagen, dass Queenstown für uns auf jeden Fall unter dem Stern des Gönnens stand. 3 Mahlzeiten außerhalb, gab es für uns bisher auf der ganzen Reise nicht und wird es wohl auch nicht mehr geben, wenn wir für Australien auch noch ein kleines Budget zur Verfügung haben wollen.

 

 

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Milford Sound (16.01.2019)

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Das frühe Aufstehen wurde durch einen atemberaubenden Sternenhimmel belohnt und es ging weiter Richtung Fjorde, dem Milford Sound,wo wir eine „günstige“ Tagestour mit Kajakfahren und einer Bootstour durch das Fjordland gebucht hatten (200 Dollar p.P.). Pünktlich um 8 Uhr, wie es die ordnungsgemäßen Deutschen eben sind, erreichten wir den Kajakpunkt.

Zu unserer großen Freude, begrüßten uns umgehend schwärme von Sandfliegen (Kriebelmücken), die uns wohl noch auf der weiteren Reise begleiten würden.

Nachdem wir unseren Guide Finn kennengelernt hatten und gespannt seinem neuseeländischen Englischslang zuhörten (leider ist es uns kaum möglich, diesen schrecklichen Akzent zu verstehen), warteten wir auf unsere restliche Gruppe. Mit ca. 45 Minuten Verspätung, trafen dann 4 noch leicht alkoholisierte Amerikaner ein. Zwei von Ihnen waren am Fuß verletzt, der eine hatte sogar Krücken..

Später stellte sich heraus, dass Sie betrunken jeweils zu zweit auf einem E- Roller „gefahren“ waren.

Irgendwann konnte es dann trotzdem tatsächlich losgehen. Andrea und Elaine teilten sich ein Kajak, wobei Andrea das Ruder und somit die Koordination des Kajaks übernehmen musste, weil sich Elaine weigerte ;)

Dine hatte das Glück, sich das Boot mit unserem Guide teilen zu können.

Die Fahrt über den See, zwischen den Fjorden war sehr besonders, aber auch anstrengend und das navigieren klappte nicht immer soo gut, sodass Andrea und Elaine auf einer Sandbank feststeckten und von Finn gerettet werden mussten. Irgendwie schienen die verletzten Amis auch noch schneller Paddeln zu können, haha.

Nach 2 Stunden war der Spaß vorbei und wir durften uns noch im See abkühlen, der aber nur 10 Grad hatte. Dine und die Amis waren die einzigen, die es wagten ;) Elaine und Andrea kämpften mit den Sandfliegen- ohne Erfolg.

Um zum Ausflugsboot zu gelangen, wurden wir vom Bus abgeholt und natürlich kamen die Amis auch da wieder zu spät. Sie hatten die 30 Min. davor nur genutzt, um zu rauchen und dumme Witze zu erzählen;)

Die Bootstour ging dann auch nochmal 2 Stunden und wir konnten entlang der Fjorde wieder Seebären sehen, beeindruckende Wasserfälle, viele Asiaten und das offene Meer. Aufgrund der unerwarteten Kälte, mussten wir auch etwas Zeit unter Deck verbringen.

Abschließend kann man sagen, dass sich die Tour auf jeden Fall gelohnt hat und dieser Fjorde eine besondere Atmosphäre haben.

Auffällig war noch, dass die neuseeländischen Guides anscheinend eine Schwäche für seltsame Rätsel und Witze hatten, was bei den Amis aber sehr gut ankam. Vielleicht lag es aber auch bei uns einfach nur an den sprachlichen Unverständnissen ;)

Übrigens stellte sich noch heraus, dass dieser wolkenlose Himmel, den wir hatten, hier nur max. 1x im Monat vorkommt...wir müssen ja auch mal Glück haben;)



 

 

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Te Anau (15.01.- 16.01.2019)

 

 

Nach einer Fahrt, an die sich keiner mehr zu erinnern scheint, erreichten wir nach ca. 300 Km das kleine Dorf- Te Anau.

Idyllisch umgeben von Bergen, erreichten wir unser Hostel, welches sich als das schönste aller bisherigen herausstellte. Es lag auf einem kleinen Hügel, die Landschaft war wunderschön und man hörte keine anderen Geräusche. Auch die Küche war wundervoll (siehe Bild),es fehlte an nichts und die Zimmer hatten eine eigene Terrasse mit Blick ins Tal. Natürlich war es uns dann nicht mehr möglich, spontan eine Nacht länger zu bleiben, weil es ausgebucht war.

Um das schöne Wetter auszunutzen, fuhren wir zum See Manapouri. Wie jeder Tag auf der Reise, ging auch dieser Tag schnell zu Ende. Wir nutzten noch diese wundervolle Küche, beobachteten den Sonnenuntergang und die vielen Rehe, die vor unserer Türe lebten und hatten ein nettes Gespräch mit einem Franzosen, der sogar bereit war, englisch mit uns zu sprechen oder auch deutsch, wie sich später herausstellte.

Da unsere weiterreise am nächsten Morgen um 5 Uhr los gehen sollte, gingen wir auch früh ins Bett.

Dieser Ort war einfach wunderbar, mit den vielen Bergen, Seen und diesem tollen Hostel.

 

 

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Dunedin (13.01.- 15.01.2019)

Der Morgen startete für Andrea dann mit einem Frühstück aus der Tasse, weil mal wieder nicht genügend Schüsseln zur Verfügung waren. Gestärkt machten wir uns auf dem Weg für unsere Luxusüberfahrt, zumindest sollten man dies bei dem Preis erwarten können.

Wir wurden unter Deck aber lediglich von einem ohrenbetäubenden Schnarchen eines anderen Passagiers begrüßt. Genervt von dem Ohrenkrebs erregenden Geräusch begaben wir uns auf Deck, wo wir nach einiger Zeit sogar Delfine erblicken konnten. Bei unserer 15 stündigen Fahrt (Fähre inbegriffen), konnten wir an der Ostküste Seebären und nochmals 2 springende Delfine erblicken. Irgendwann entdeckten wir ein schwarzes Paket auf dem Boden, bei dem wir hofften, dass es sich um ein Portemonnaie mit viel Bargeld handelt (Wir hätten dies natürlich versucht an den Besitzer zu bringen und lediglich auf Finderlohn gehofft ;-))

Tatsächlich stellte sich dieser ominöse Pfund als Bibel heraus, die seither nun in unserem Handschuhfach liegt und uns hoffentlich als positiver Begleiter dient. Bei der weiteren Fahrt ereignete sich ein typisches Navi- Erlebnis. Wir wurden von der Hauptstraße in ein Waldgebiet navigiert, wo sich ein reißender Fluss vor uns auftat, den wir nun passieren sollten. Wir hatten wohl vergessen in unserem Navi, auszustellen das wir an diesem Tag ausnahmsweise nicht mit unserem Amphibienfahrzeug unterwegs sind.

Nachdem wir zurück zur Straße fanden und mal wieder nur endlose Weiten mit Bergen und Schafen, sowie Dörfer die wie ausgestorben wirkten durchquerten, traute sich Elaine das erste mal sich mit unserem Leihwagen dem Linksverkehr zu stellen. Sie löste diese Aufgabe mit Bravour. Bei dieser langen Fahrt war irgendwann eine Stärkung durch ein koffeinhaltiges Getränk nötig. Man kann hier stundenlang durch völlige Einöden fahren, aber man kann sich Gewiss sein, das nächste Mc Donalds oder der nächste Burger King sind nicht weit. So hielten wir bei Mc Donalds um uns mit Kaffee einzudecken und bei der Gelegenheit mit Ketchup, Zucker und Kondensmilch, was dort kostenfrei zur Verfügung stand. In der Wartezeit konnten wir beobachten, dass viele Maori, McDonalds als ein beliebtes Ziel für einen Familienausflug erachten, um an ihrem häufig massiven Übergewicht arbeiten zu können.. Spät am Abend erreichten wir nach einer regenreichen Fahrt ein sehr verregnetes und unterkühltes Dunedin. Zur unserer Überraschung teilten wir uns unser Zimmer mit einem Koblenzer. Man fragt sich, ob dort noch Menschen leben, denn offenbar befinden sich zur Zeit alle Bewohner der Stadt in Neuseeland. Nach dieser langen Fahrt gönnten wir uns noch einen nächtlichen Spaziergang, in unserem feinsten Dress, da wir Sorge hatten das unsere anderen Schuhe nass werden und über die nächsten Tage nicht mehr trocknen.

Am nächsten Tag erfuhren wir warum, in vielen Toiletten Erklärungsschilder hängen, wie eine angemessene Nutzung aussieht. Leider suchte man das Hinweisschild hier vergeblich, es wäre aber für manche asiatische und indische Hostelbewohner hilfreich gewesen. Nach diesem traumhaften Start ging es für einen Stadtbummel in das kleine Örtchen. Nachmittags buchten wir eine Rundfahrt mit einem Boot, was Andrea sehr fröhlich stimmte, da die See sehr rau war und perfekte Bedingungen für einen ausgeprägten Anflug von Seekrankheit bot. Wir konnten sowohl vor uns als auch während der Bootstour verschiedene Tiere erblicken, darunter Königslöffler, Seebären, verschiedene Albatrossarten, Pinguine, sowie Komorane. Danach wanderten wir noch ein bisschen durch die Gegend, wurden aber irgendwann durch die zunehmende Kälte von Gedanken an heißen Tee ins Hostel zurück getrieben. Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Te Anau, vorher besichtigten wir aber noch den Tunnelbeach. Dies sind tunnelartige Gebilde die sich vor der Küste befinden, ein kurzer Zwischenstopp lohnt sich in jedem Fall, obwohl der anschließende Aufstieg für den ein oder anderen von uns eine Herausforderung darstellte und einen gespannt auf die vier tägige Wanderung blicken lässt, die uns noch bevor steht.

 

 

 

 

 

Königslöffler Albatross Seebär Bibel

 

 

 

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Wellington 11.01.- 13.01.2019

 

Am nächsten Morgen ging es dann weiter in die Hauptstadt des Landes- Wellington. Vorbei an Seen, schneebedeckten Bergen und endlosen Graslandschaften, passierten wir viele kleine Orte, die wie Attrappen aus dem Phantasialand wirkten. Die „Dörfer“ wirken einfach wie ausgestorben und nicht real. Wie wir später feststellen müssen, werden wir noch sehr viele auf der Reise über die Südinsel, sehen.

Wir haben uns jetzt schon oft die Frage gestellt, wie man dort lebt und was man dort macht oder arbeiten kann....

Nach 300 Km kamen wir dann endlich an und mussten natürlich feststellen, dass wir in einer „Großstadt“ nicht umsonst parken können. Der Schnäppchenparkplatz kostete NUR 25 Dollar pro Tag.

Das Hostel wirkte auf den ersten Blick relativ ok, aber surprise surprise, die Küche hatte natürlich wieder kein Fenster und das Bad war das schlimmste, welches wir bis jetzt hatten.

Zum Glück hatten wir ein Zimmer für uns alleine und das konnten auch nicht die Asiaten nebenan zerstören, die anscheinend die Küche mit dem Bad verwechselten, denn sonst ist es nicht zu erklären, warum der Asiate sich die Zähne in der Spüle putzte, ins Spülbecken spuckte und dann das Geschirrtuch als Handtuch nutzte. Manche Kulturen werden immer ein Geheimnis bleiben.

Wir fanden heraus, dass es an diesem Abend Sangria im Hostel geben sollte und wir konnten es nicht glauben- Umsonst!!!! Um den Abend mit einem Wein abzuschließen, suchten wir den Supermakt auf, um dann festzustellen, dass ab 19 Uhr kein Alkohol mehr verkauft wird...wir sind mehr als verwirrt...

Irgendwo fanden wir dann doch etwas und tranken dann illegalerweise etwas Wein am Hafen, was an öffentlichen Orten verboten ist... Aber wir müssen ja auch mal was riskieren oder?!

Preislich war es sogar erschwinglich, etwas auf dem Night- Market zu essen, unser erstes Mal außerhalb :)

Die Menschen in Wellington wirken sehr alternativ, wir denken, dass jede (Stil)Richtung vertreten war, man könnte es auch als Berlin bezeichnen.

Der Abend wurde dann mit dem Besuch eines Pubs abgeschlossen, da schreckten uns dann aber wieder die günstigen Preise ab und es ging schnell ins Bettchen.

Natürlich musste am nächsten Tag wieder gewandert werden, diesmal war es der Mount Victoria, ein kleiner Berg, von dem man einen wundervollen Blick über die Stadt hatte. Nicht zu vergessen sind die Straßen und Wege dorthin, die eine gefühlte Steigung von 30% hatten.

Um uns für die weitere Reise auszustatten, besorgten wir noch Schlafsäcke, Mützen, Bikinis, Shorts etc. (Alles natürlich super notwendig!!!!).

Die Verfolgungsjagd zu den Herr der Ringe Hotspots ging auch weiter, erst kamen wir zum Fluss Huttriver, der aber nicht so besonders war, das spannendste war wohl der Hund im Wa der fangen mit dem Wasser spielte haha.

Umso besonderer war dafür der Nationalpark Kaikura, der wirklich eine seltene Ruhe und Schönheit darstellte. Riesige Bäume und Farne, eine Hängebrücke über den Fluss und natürlich die Drehorte des Films....

An diesem Abend wollten wir früh ins Bett, weil die Fähre auf die Südinsel am nächsten Morgen schon um 6 Uhr gehen sollte (natürlich auch wieder ein Schnäppchen, nur 300 Dollar für uns 3 und das Auto). In der Partystadt Wellington wurden wir dann von Karaokesingenden Backpackern in den Schlaf gesungen....

 

 

 

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Lake Taupo 08.01-11.01.2019

Vorher Vorher Nachher Spa Therme

 

Nachdem das wir das Auenland hinter uns gelassen hatten, ging es noch ca. 200 Km weiter.

Bei einem wundervollen Sonnenuntergang erreichten wir den Ort Taupo, der an dem gleichnamigen See liegt. Unser Hostel lag nur 500 Meter vom Ufer entfernt und war wirklich in allen Bereichen eine positive Überraschung: Schöne Lage, Garten, die Küche hatte sogar wieder Fenster, saubere Zimmer mit Betten, die eigene Vorhänge hatten und gute Sanitäre Anlagen.

An diesem Abend ging es nur noch ins Bett und wir hatten das 5er Zimmer die erste Nacht alleine:)

Am nächsten Morgen mussten wir wieder feststellen, dass manche Dinge in Hostels kaum bis gar nicht vorhanden sind: dazu zählen Gläser (meistens gibt insgesamt nur 2 für ca. 50 Personen), zudem fehlen immer Gabeln (auch davon gibt es max. 5-10). Elaine isst schon immer freiwillig mit einem Löffel. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Malaysia Airlines, die uns großzügig Ihr Besteck „ausgeliehen“ haben;)

Für den Tag hatten wir uns vorgenommen, eine Kanutour auf dem See zu machen, dort sollte eine Schnitzerei der Maori in Form eines Affens sein. Die Preise des Verleihs faszinierten uns natürlich direkt. Für 4 Stunden Kanu sollte es NUR 50 Dollar p.P kosten, also insgesamt 150 Dollar, ist doch wieder ein Schnäppchen hahahhah. Leider durften wir nicht auf den See, weil der Wind zu gefährlich war....

Natürlich gab es Plan B. Wir wanderten dann entlang des Flusses Waikato, vorbei an einer schönen grünen Landschaft und -türkisen Wasser. Das Ziel- die Huka- Falls, waren auch ganz nett und danach konnten wir noch die heißen Quellen genießen, die in den Fluss fließen und das Wasser auf 65 Grad erhitzen. Dort saßen wir dann mit ca. 30 anderen Menschen im Fluss und fühlten uns wie in einer natürlichen Therme:)

Um den Tag abzuschließen, wollten wir noch einen Mondkrater erwandern, der dann aber einfach geschlossen war, die Neuseeländer machen was sie wollen...

Zu unserer großen Freude (NICHT), waren 2 neue Menschen in unser Zimmer gezogen, wobei wir beide nicht als Schnarcher identifizieren konnten. Leider mussten wir später feststellen, dass Sam aus Irland, wohl einer der schlimmsten Schnarcher der Reise sein würde.

3 Sekunden nach Nachfrage ob er denn schnarchen würde, wurde der Raum schon von Lauten erfüllt, die einem nächtlichen Gewitter nahe kamen. Dies war im Nachhinein betrachtet, schon der gelungene Auftakt für den nächsten Tag, da unser Wecker schon um viertel vor 5 klingelte, denn dort stand die Tangariro Wanderung an. Die schönste 1- Tageswanderung Neuseelands und eine der schönsten der Welt (wohl bemerkt bei schönem Wetter).

Da die Wetterprognose Sonnenschein und klaren Himmel verkündete, entschlossen sich Dine und Andrea sich dieser Herausforderung zu stellen (Elaine verzichtete aufgrund von Knieproblemen und Faulheit. Sie selbst schätzt die Anteile bei 40 zu 60 Prozent ein). Der höchste Punkt liegt immerhin bei 1886 Metern, dort soll man aber auch mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt werden.

Da die Neuseeländer sich keine Chance entgehen lassen einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, mussten wir einen Abend vorher einen Shuttle für 25 $ pro Person buchen, der einen dann ca. 15 Minuten vom Endpunkt zum Startpunkt bringt, damit wir im Anschluss mit unserem Auto zurück zum Hostel fahren können. Interessant ist, dass man an den vorgesehenen Parkplätzen nur 4 Stunden stehen bleiben darf, obwohl für die Wanderung 7-11 Stunden veranschlagt werden. So reihten sich am Wegesrand die Autos auf und die Parkplätze blieben leer. Als Dine und Andrea aus dem Auto stiegen, geschah dies schon im Regen.

Im Shuttle Bus wurde der Wind zunehmend stärker, was schon zu ersten Verunsicherung führte, da Freunde und Verwandte, die diese Wanderung schon hinter sich gebracht haben, dringend davon abgeraten habe, diese bei schlechtem Wetter anzutreten. Der Busfahrer versuchte einem Hoffnung zu machen, in dem er sehr zuversichtlich erklärte, dass das Wetter jetzt aufklaren würde. Blöd nur dass ein Maori dazu direkt den Kopf schüttelte. Da es relativ warm war und die Shuttle- Gebühr bereits gezahlt war, entschieden wir uns trotzdem die Wanderung anzutreten. Die ersten paar Kilometer brachten wir schnell hinter uns und erfreuten uns über die Landschaft, wobei wir schon bemerkten dass die Sicht zunehmend schlechter als besser wurde und der Regen sich auch verstärkte. Nach der ersten Etappe, waren wir inzwischen schon ziemlich durchnässt und fragten uns ob wir wirklich weitergehen sollten.

Dies fragte uns auch promt ein Schild, als es in weiter in die Höhe ging. An diesem Punkt sollte man umkehren, falls man eine der Fragen mit nein beantworten musste. 2 mussten wir verneinen. Ob es an der inzwischen aufgeweichten Birne vom Regen lag oder an den Höhenmetern die wir vielleicht nicht vertragen konnten, entscheiden wir uns weiter zu gehen. Zunehmend wurde unsere anfängliche Freude und Naivität vom aufkommenden Wahnsinn abgelöst. Nicht nur, dass die Steigung und das nun entstandene Unwetter eine selten dagewesene körperliche Herausforderung darstellten, wurde einem auch die Belohnung des schönen Ausblicks verwehrt. Wir waren froh, dass wir uns in dem Nebel noch gegenseitig wahrnehmen konnten. Am höchsten Punkt angelangt, waren Wind und Hagel inzwischen so stark dass unsere Gesichter und Hände völlig taub waren. An Trinken und Essen war überhaupt nicht mehr zu denken, da wir unsere Hände nicht bewegen konnten. In unseren Schuhen stand das Wasser zudem sich auch Steine gesellten, die wir mehrere Kilometer mit uns trugen.Wir setzten nur noch einen Schritt vor dem anderen um diesem Grauen endlich zu entkommen.

Nach 5 Stunden hörte der Regen auf, sodass wir die letzte halbe Stunde im Trockenen laufen konnten, was eigentlich egal war, da unsere Klamotten nur so trieften. Unten angekommen mussten wir feststellen, dass es hier nur leicht fisselte, was auf uns sehr verstörend wirkte, da man sich nach diesem Ereignis nicht vorstellen konnte, dass das Leben hier unten völlig normal weiterging. Im Nachhinein muss man trotzdem darüber staunen zu welchen Leistungen der Körper fähig ist.

Da die Aussicht nicht vorhanden war, durchliefen wir im Eiltempo die Wanderung und waren nach 5 ½ Stunden durch, obwohl regulär 7-11 Stunden eingeplant werden. Wenn man seinen Kopf ausschalten möchte, ist diese Wanderung bei schlechtem Wetter in jedem Fall zu empfehlen, da man irgendwann nur an das Vorankommen denkt und die unterschiedlichen körperlichen Schmerzen sich abwechseln und keine Gedankenkreise mehr zulassen.

Nachdem harten Tag, den Elaine nur entspannt mit Joggen, sonnen am See und im Hostel verbrachte, hatten sich alle ein Bier verdient. Die Beschaffung dieses Bieres erwies sich aber leider als etwas schwierig. Den ersten Versuch unternahm Dine, die aber Ihren Reisepass nicht dabei hatte und man auch keinen Alkohol, der ab 18 erlaubt ist, erhält. Der zweite Versuch fand mit Andrea gemeinsam statt, diesmal mit Reisepass von Dine. Als Problem stellte sich aber dann heraus, dass beide Personen einen Reisepass besitzen müssen, weil Dine ja illegal Andrea Bier besorgen könnte. Dazu muss erwähnt werden, dass wir alles fast 30 sind!!!

Der dritte Versuch war dann Dine, die alleine das Bier kaufte!! Konsumfreundlich ist es hier nicht.

Die letzte Nacht war dann aufgrund der Abreise des Iren etwas ruhiger, jedoch schnarchte dann eine der anderen Frauen...So ist das Hostelleben eben...

 

 

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Hobbingen 08.01.2019

 

Kia Ora ihr fleißigen Leser. Ich bin Dine und begleite Elaine und Andrea in den ersten Wochen ihrer Reise, um mit ihnen gemeinsam Neuseeland zu entdecken und mir damit einen lang gehegten Traum zu erfüllen. Ich verfasse hier als Gast-Bloggerin einen Eintrag zu diesem – für mich sehr besonderen – Tag. Elaine bat mich darum, diesen Eintrag zu schreiben, später könnt ihr euch sicherlich denken, warum.

Nachdem wir in der vergangenen Nacht einen wahnsinnigen Sternenhimmel über uns beobachten durften und in der Nacht wenigstens einige Stunden geschlafen haben, ging der morgendliche Packwahnsinn los. Nachdem sämtliche Klamotten in unseren Rucksäcken und Taschen verstaut waren und wir uns von unserem super netten Host Grant verabschiedet hatten, machten wir erst noch einen kurzen Abstecher zum Tairua Ocean Beach. Der Strand ist traumhaft: feiner, weißer Sand, Wellen und raue Felsen, die aus dem Wasser ragen. Wir genossen noch eine Zeit lang die Strandidylle und Ruhe. Zeit, um die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Dann ging die Fahrt nach Matamata los, wo wir am späten Nachmittag die Tour durch Hobbingen gebucht haben. Im Stadtkern angekommen, fiel uns sofort ein Gebäude ins Auge, dass ganz im Stil einer Hobbithöhle nachgebildet war. Es handelte sich um einen Souvenir- und Ticketshop rund um das Thema „Hobbit“ und „Herr der Ringe.“ Wir mussten schließlich noch eine gute halbe Stunde fahren, um etwas außerhalb von Matamata zum Ausgangspunkt unserer Tour zu gelangen. Meine Aufregung und Nervosität stieg.

Auf dem Parkplatz angekommen warteten mehrere Reisebusse, um die Touristenmassen vom Parkplatz nach Hobbingen zu befördern. Wir holten unsere Tickets ab und bekamen noch eine Infobroschüre an die Hand. Dann konnten wir noch einige Minuten in dem nett gestalteten Außenbereich warten, wo es Verpflegungs- und Sitzmöglichkeiten gab. Die Busse fuhren im fünf Minutentakt ab, strikt nach der gebuchten Tour mussten wir uns entsprechend unserer Abfahrtzeit einreihen. Ich muss gestehen, dass ich jetzt ziemlich aufgeregt war, schließlich sollte sich in Kürze mein seit fast 20 Jahren bestehender, brennender Wunsch erfüllen: Einmal den Hobbits ganz nahe sein, den Duft des Auenlandes einatmen und den Anblick dieser einzigartigen Filmkulisse meiner absoluten Lieblingsfilme hautnah erleben. Ja sowas kann einen schon in Aufregung versetzen.

Im Bus stellte sich unser Guide vor: eine nette Dame, die äußerst begeistert und in sehr hoher Tonlage mit uns sprach (was bei dem ein oder anderen zu Irritationen führte). Dann wurden ein paar Filmszenen, die das Auenland und Hobbingen zeigen, über den Busfernseher eingespielt. Und zu guter Letzt, um auch wirklich alle einzustimmen, wurde das bekannte Hobbit-Theme eingespielt und es wurden 1- 2 Tränchen verdrückt (von wem, bleibt wohl ein Geheimnis).

In Hobbingen angekommen wurden uns noch einige Verhaltensregeln nahegelegt und man konnte sich Schirme ausleihen, als Sonnenschutz, da wir zur heißesten Tageszeit Hobbingen besuchten. Zu den Verhaltensregeln gehörte unter anderem, die Wege nicht zu verlassen und die geschlossenen Türen, die sich vor den meisten Hobbithöhlen befanden, nicht zu öffnen.

Grund hierfür sind schlichtweg die aufwendige Pflege und Instandhaltung der Anlage. Dann durften wir endlich die Hobbithöhlen sehen. Die Landschaft ist wunderschön und genauso wie im Film. Die Wege, die Wiesen, die Bepflanzung, alles ist bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet. Wer Herr der Ringe liebt, wird auch diesen Ort lieben (denke ich). Es bildeten sich natürlich Warteschlangen vor den Fotohotspots und auch sonst waren auf den Wegen haufenweise Touristen der anderen Touren unterwegs. Aber ich denke, das weiß man, wenn man dort hinfährt und finde, dass sich dieser Ausflug absolut gelohnt hat. Anschließend kehrten wir noch auf ein (Achtung, wichtig!) im Preis enthaltendes Erfrischungsgetränk (Ale oder Apfel-Cider) im Grünen Drachen ein bevor es zurückging.

Bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer dass dieser Ausflug – zumindest für mich – definitiv einer der Höhepunkte dieser Reise ist. Das behaupte ich jetzt einfach mal, trotz des Wissens, dass uns noch einige Wochen mit sicherlich vielen grandiosen Ereignissen bevorstehen.

 

 

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Tairua 06.01- 08.01.2019

Hahei Beach Jeffrey wenig Gepäck Sunrise Hot Water Beach

Nun geht es los, der Linksverkehr hat uns gekriegt!!! Nachdem wir unsere Gefängniszelle verlassen hatten, besorgte Dine unseren Leihwagen, den wir die nächsten 4 Wochen fahren werden, einen Mazda;) Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ob jetzt links vor rechts oder auch rechts vor links oder man beispielsweise andersherum in den Kreisverkehr fährt, fuhren wir langsam in Richtung Tairua, welches auf der Coralmandelhalbinsel liegen sollte.

Die Landschaft wirkt immer noch sehr mitteleuropäisch, obwohl das die farnartigen Palmen, landschaftlich tropischer wirken lassen (übrigens Nationalpflanze).

Unser Hostel war endlich ein richtiges Hostel, der Besitzer war super freundlich und die Atmosphäre war viel schöner. Wir hatten einen riesigen Garten, mit einem Pferd namens Jeffrey und einem Hund ohne Namen. Die Küche hatte sogar mehrere Fenster, was auf jeden Fall eine Steigerung darstellt.

Unsere Rucksäcke füllten schnell das komplette Zimmer, sodass nur noch wenig Platz auf dem Boden herrschte, aber so ist das nun mal, wenn man mit so wenig Gepäck reist...

Unsere erste Tour an dem Tag brachte uns zu dem Hot Water Beach und der Name ist auch Programm, denn wenn man Löcher in den Sand gräbt, stößt man irgendwann auf heißes Wasser:)

Das Meerwasser ist dagegen kalt, aber schön:)

Am Abend im Hostel, verbrachte Andrea eine Zeit draußen und musste feststellen, dass Mücken eine Schwäche für sie haben, denn plötzlich konnten wir 24 Mückenstiche zählen und dazu ist Sie noch allergisch!!! Die Hand konnte man mit einem aufgepusteten Plastikhandschuh vergleichen.

Abgesehen davon, war der Sternenhimmel unfassbar schön und wir sahen sogar eine Sternschnuppe:)

Um den Touristenmassen zu entgehen, ging unser nächster Ausflug schon um 4 Uhr am nächsten Morgen los, nachdem die halbe Nacht in unserer Hostelküche eine 90er Party zu sein schien (ist ja nicht so, als wären die Wände aus Pappe und unsere Wand war direkt an der Küche), aber auch an dauerhaft wenig Schlaf gewöhnt man sich wohl.

Unser Glück war aber, dass das Nationaltier der berühmte Kiwi, nur Nachtaktiv ist und wir das große Glück hatten, dass einer zufällig vor uns über die Straße lief!! (Elaine glaubt immer noch, dass es ein Igel war).

Der Sonnenaufgang war einfach unfassbar besonders, wie sich der Himmel in den verschiedensten Farben verfärbt, bis endlich die Sonne hervorkommt. Das entschädigt dann auch den ganzen Weg bergauf. Nachdem die Sonne da war, ging es weiter zu Cathedral Cove, eine Felshöhle, die einer Kirche ähneln soll...wir hatten Glück, dass es erst 7 Uhr war und wir den ganzen Touristen entgehen konnten und die Ruhe des Strandes und der Bucht erleben konnten.

Etwas übermüdet kamen wir dann 1 Stunde später am Hahei Strand an und mussten schlafen!

Abends versuchten wir noch den Sonnenuntergang zu sehen, leider war es zu wolkig...

Fazit: Viele Mücken, die aber nur Andrea mochten, ein wundervoller Sonnenaufgang, wunderschöne Strände und ein nettes Hostel mit Pferd und Hund ;) und natürlich nicht zu vergessen der Kiwi!!

Die Preise werden ein fortwährender Nervfaktor bleiben und die Neuseeländer scheinen nichts auszulassen, um einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, hahahah (Parkplatz: 10 Dollar)

 

 

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Auckland 03.01.- 06.01.2019

Krater Waiheke

Die Reise geht weiter und diesmal noch ein ganzes Stück weiter- nämlich nach Neuseeland, der mit wohl am weitesten Entfernung eines Landes zu unserer Heimat (18.000 Km).

Aufgrund der zu großen deutschen Reisepässe, die kaum in ein Lesegerät passen, mussten wir durch den Flughafen in Bangkok rennen, um unseren Flug nicht zu verpassen. Leider liefen wir erst zum falschen Ende des Flughafens, um dann festzustellen, dass wir zum anderen Ende mussten. Ist ja auch nicht so, als ob wir extrem viel Gepäck mithätten ;)

Etwas ärgerlich waren wir dann schon, als die Maschine gerade erst landete, als wir völlig verschwitzt angerannt kamen...

Nach 13 Stunden Flugzeit, einem Stopp in Kuala Lumpur, schreienden Kindern im Flugzeug und einem Tropensturm weiter, erreichten wir die grüne Insel, wo es leider regnete ;)

Unser Hostel glänzte ausschließlich durch seine Lage im Zentrum von Auckland, sonst könnte man es eher als eine Gefängniszelle mit seitlichem Meerblick bezeichnen.

Dine erreichte nur wenige Stunden nach uns die Stadt und unser erster Eindruck war: TEUER!!!!

Nachdem wir eingekauft hatten (ab jetzt wird nur noch selber gekocht), war uns klar, dass wir uns die nächsten 4 Wochen nur von Haferflocken und Nudeln ernähren werden würden. Die Preise sind ca. das Doppelte von Deutschland und völlig unverhältnismäßig...Jetzt beginnt wohl das absolute Low- Budget Leben, haha.

Am nächsten Tag, nachdem Dine und Elaine aufgrund des Jetlags ca. nur 2 Stunden geschlafen hatten, ging es zu Fuß los. Der ursprüngliche Plan, über eine Brücke auf die andere Seite von Auckland zu gelangen, wurde durchkreuzt, weil man die Brücke nicht belaufen darf.

Als Alternative ging es Bergauf und Bergab zum Park Mount Eden, wo es einen tollen Ausblick über Auckland geben sollte. Der steile Weg auf den Berg hat sich gelohnt, wir hatten einen wundervollen Ausblick über die Stadt, den Krater und die umliegenden Inseln.

Hier und da schlängelten wir uns noch durch die Parks und Straßen dieser Stadt, der wohl etwas die Magie fehlt (wir waren uns alle einig) und vieles so aussieht, als sei es eine Kulisse des Phantasialandes.

Der Tag wurde dann mit einem Besuch in unserer Hostelbar beendet, wo schreckliches Karaoke stattfand, was 18 Jährige betrunkene Mädels sangen.

Früh am nächsten Tag ging es dann mit einer Joggingeinlage (Vllt. Sollte man rechtzeitiger aufstehen) zur teuren Fähre, die uns zur Insel Waiheke bringen sollte. Die Insel war ein wunderschönes tropisches Paradies, wo die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Ein nettes Ehepaar bot uns an, uns zum nächsten Strand zu bringen. Von da aus wanderten wir zum nächsten Strand, der 5 Km entfernt war.

Fazit: Die Stadt ist sehr neu und modern, es fehlt aber an Magie und dem gewissen Etwas. Die Menschen sind super freundlich und hilfsbereit, aber die Preise von allem (Busfahrt z.b: 19 Dollar hahahah) sind für Europäer unerschwinglich → Das Luxusleben aus Bangkok ist nun endgültig vorbei...







 

 

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Bangkok 29.12.2018- 02.01.2019

 

Hello Bangkok, da bin ich wieder und  Andrea das erstes Mal.

Nachdem wir den Flug mit viel schlafen überstanden haben, erreichten wir mit wenig Verkehr unser Hotel in der Nähe der Khaosan Road. Leider konnten wir noch nicht einchecken, sodass wir noch mehrere Stunden auf unserer Dachterrasse schlafen mussten;)

Am Abend erkundeten wir die Gegend und konnten unser erstes Thaiessen genießen. Plötzlich fing es extrem an zu regnen und nach kurzer Zeit, standen alle Straßen unter Wasser, weil es glauben wir keine Abwassersysteme gibt. Um nochmal etwas „Luxus“ zu genießen, bevor das Backpackerleben beginnt, ging Elaine zur Mani- Pediküre.

Natürlich durfte ein kleiner Ausflug auf die bekannte Khoasanroad nicht fehlen, was wie immer sehr verrückt war, eine Mischung aus Party, jeder Nationalität, Geschäften, Alkohol und Streetfood.

Tag 2 hat sehr früh begonnen, denn wir hatten einen überteuerten Ausflug zu dem Floatingmarket und Wasserfällen gebucht. Mit 45 minütiger Verspätung ging es dann endlich los. Auf der Fahrt mussten wir dann Fragen von Pakistani beantworten, wie es überhaupt dazu kommt, dass 2 Frauen alleine reisen..Vielleicht ist die Emanzipation dort vorbei gegangen, man weiß es nicht;)

Wie der Zufall es wieder wollte, gab es natürlich auch einen Deutschen im Auto, der dann zufällig ursprünglich auch noch aus Duisburg kam (die Welt ist zu klein hahaha).

Der Floatingmarket war eher enttäuschend, die 20 Min. Bootsfahrt waren langweilig und eine Touristenabzocke.

Nach 1 Stunde ging es dann weiter Richtung Wasserfälle, wobei es nach 2,5 Stunden weiterer Fahrt noch einen Stopp zum Essen gab, ganz romantisch an einer versifften Straße.

Als wir dann nach gefühlten 10 Stunden am Wasserfall Erawan ankamen, hatten wir vor Ort 1 Stunde Zeit, alles zu besichtigen. Die überfüllten Wege zu den einzelnen Levels des Wasserfalls, waren mit asiatischen Touristen überfüllt, sodass wir nichtmals mehr das letzte Level erreichen konnten. Die kurze Abkühlung im Fluss erwies sich als unangenehm, denn man wurde ständig von Fischen in die Füße gebissen.

Der letzte Stopp war dann eine alte Kriegsbrücke, zu der wir aber keinerlei Informationen erhielten und nach 20 Min. direkt weiterfuhren. Nach 13 Stunden erreichten wir dann wieder Bangkok und hatten effektiv 4 Stunden dieses Tages an den jeweiligen Aktivitäten verbracht.

Dieser Ausflug lohnt sich definitiv NICHT!

Die beiden nächsten Tage bestanden aus der Ankunft von Dine, die uns jetzt 4 Wochen begleiten wird. Wir lernten viele neue nette Leute kennen, nutzten die günstigen Massagen, das leckere Essen und die Party auf der Khoasanroad. Natürlich durfte Sightseeing nicht fehlen und es wurden zahlreiche Tempel besucht, wo wir sogar mit heiligem Wasser gesegnet wurden, da kann ja 2019 nichts mehr schief gehen.

Den Jahreswechsel verbrachten wir in einer Skybar mit Blick auf Bangkok. Obwohl diese schnöselige, überteuerte Veranstaltung nicht so Backpackerstyle ist, war es der Ausblick und das Feuerwerk definitiv wert!! Besonderer Moment und ein wunderbarer Start ins Jahr 2019.

 

 

 

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