Auslandsblog.de - Kostenlose Blogs für Abenteurer

Elaine& Andrea down under

Springbrook Nationalpark/ Natural Bridge (02.03.-03.03.2019)

 

Mal wieder verfolgte uns der Regen durchgehend und natürlich hatten wir auch noch keine wirkliche Idee wo wir übernachten wollten. Da es noch recht früh war entscheiden wir uns, dass wir uns diesem Thema später widmen würden. Der Weg war von vielen Steigungen und Serpentinen geprägt, aber unser Auto ließ uns nicht im Stich.Wir steuerten einen Aussichtspunkt an, wo wir den Springbook Waterfall besichtigen konnten. Abends standen noch die Glowworms Caves an, dort kann man im dunklen Glühwürmchen sehen, wenn sich alle Besucher daran halten, dass Licht ausgeschaltet zu lassen. Zuvor googelten wir aber noch nach einer Schlafmöglichkeit und fanden einen Campingplatz ganz in der Nähe. Also steuerten wir diesen zuerst an, um alle Formalien zu klären. Leider gab es da nicht allzu viel zu klären, da der Platz voll war und man die Buchung vorher über das Internet tätigen muss. Zur unserer großen Freude regnet es nun auch in Strömen.

Wir schlugen den Weg zu den Caves ein, in der Hoffnung auf dem Weg eine geeignete Schlafmöglichkeit zu finden. Natürlich ließ sich nix verlockendes finden und Hunger hatten wir inzwischen auch. Auf dem Parkplatz angekommen regnete es immer noch in Strömen, sodass wir gezwungen waren das Essen im Auto zu zubereiten, dabei wurden die Vor- und Nachteile der in Frage kommenden Übernachtungsmöglichkeiten abgewogen. Zur Auswahl stand der aktuelle Parkplatz, auf dem sich laut Schild Diebe herumtreiben sollen und eine vorzeitige Fahrt nach Brisbane, allerdings im Dunklen auf teilweise überfluteten Straßen mit der Aussicht dort in der Nacht keinen Parkplatz oder Hostel zu finden. Es muss noch erwähnt werden, dass wir absolut keinen Handyempfang hatten. Um unsere Müdigkeit zu bekämpfen und die Entscheidung nochmal zu überschlafen, tätigten wir einen kleinen Powernap auf den Vordersitzen.

Warum auch immer erschien uns in diesem Moment die Vorstellung auf einem Parkplatz zu nächtigen wo man evtl. überfallen wird, das Übernachten im Auto generell untersagt ist und wir alle unsere Klamotten im strömenden Regen umräumen müssen, als die attraktivere Variante. Gesagt getan. Nachdem unsere Sachen und wir quasi völlig durchnässt waren, freuten wir uns auf die Glühwürmchen. Wie bereits erwähnt muss absolute Dunkelheit herrschen, damit man die Glühwürmchen erkennt. Dies einzuhalten viel besonders unseren asiatischen Mitmenschen schwer, da sie immer auf der Lauer für das perfekte Foto liegen. Trotzdem gelang es uns einige Glühwürmchen zu erblicken und kurzzeitig den Gedanken an die bevorstehenden Nacht zu verdrängen. Wieder im Auto angekommen wurden wir bis tief in die Nacht von vielen Bussen aufgeschreckt, die Massen an Touristen in die Höhle beförderten. Nach einer wenig erholsamen Nacht schworen wir uns wiederholt nicht mehr auf irgendwelchen Parkplätzen zu übernachten. Bevor es nach Brisbane ging, schlenderten wir nochmal zu den Caves zurück, um dort die Natrual Bridge zu bewundern.

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Surfers Paradise (01.03.- 02.03.2019)

 

 

Auch die Fahrt nach Surfers- Paradise verlief reibungslos und wir überquerten die Grenze zum Bundestaat Queensland. Bevor wir die Stadt erreichten, stoppten wir nochmal bei Aldi und mussten feststellen, dass es hier keinen Alkohol mehr gab. In Byron Bay war das auch schon der Fall, nur da dachten wir, es würde sich um eine Ausnahme handeln, weil es allgemein keinen Schnaps in diesem Ort gibt.

Durch Google erfuhren wir dann, dass Queensland sehr konservativ sei und die Alkoholregeln nach strenger seien, geht das überhaupt?

Surfers- Paradise wirkte etwas wie Miami, viele Hochhäuser, Flüsse und Strand..

Unser Hostel wirkte sehr nett und wir konnten sogar direkt davor parken.

Im Laufe des Tages (dieser kam uns auch länger vor), stellten wir fest, dass Queensland eine andere Zeitzone hat und wir eine Stunde früher hatten...

Wenn Andrea nicht telefoniert hätte, wäre es uns bestimmt tagelang nicht aufgefallen..

Um uns schon mal auf Karneval einzustimmen, gingen wir mitsammt Minniemaus Ohren zum Strand und starteten ein Fotoshooting, hörten Karnevalsmusik, schminkten uns und bemitleideten uns etwas, dass wir Karneval in der Heimat verpassten...

Mit der schwarz bemalten Nase und den Ohren, ging es dann irgendwann wieder zurück, ist ja auch ganz normal, haha.

Im Hostel zurück, mussten wir erstmal den Sand loswerden, die Ohren polieren und uns für den Abend fertig machen. In der Hostelbar wurden wir auch direkt neugierig befragt, warum wir etwas verkleidet wären.

Surfers- Paradiese erwies sich wirklich als die Partystadt, es war brechend voll und wir fanden uns auf einer belebten Straße wieder, wo wir eine Pause auf einer Bank machten und kurze Zeit später von einem überzeugten Gottesvertreter belagert wurden.

Er wollte uns davon überzeugen, dass wir in die Hölle kommen würden, wenn wir nicht den richtigen Weg einschlagen.

Da saßen wir nun, 2 Minniemäuse mit schwarzen Nasen und den Ohren, mit einem Mann Gottes und führten eine hitzige Diskussion auf Englisch (soweit dies möglich ist). Leider konnten wir ihn nicht überzeugen, auch nicht die Tatsache dass wir für die katholische Kirche arbeiten würden und eine Bibel in unserem Auto vorzuweisen haben..

Nach langem hin und her, Andrea hatte inzwischen schon abgeschaltet, gab er uns seine Broschüre und verabschiedete sich damit, dass es noch nicht zu spät sei.

Die Broschüre fliegt jetzt mit der Bibel im Auto herum, aber immerhin haben wir eine..

Um wieder auf andere Gedanken zu kommen, ging es in eine Bar, wo wir sogar trotz Verkleidung reinkamen.

Die Menschen wirkten durchgehend begeistert, dass wir Minniemäuse waren, Karneval scheint hier noch nicht angekommen zu sein, obwohl gefühlt die Hälfte aller 18 Jährigen Deutschen in Australien zu sein scheinen.

Im nächsten Club wurden wir dann von unserem „Nachbarland“ Serbien aufgegriffen und der Abend wurde noch sehr lustig und teuer, da wir noch mehrfach die Bars wechselten.

Die Einladung zu einer Penthouseparty lehnten wir dankend ab und liefen zu später Stunde, verkleidet (die Nase inzwischen nicht mehr wirklich schwarz), nach Hause.

Früh am nächsten morgen mussten wir dann natürlich auschecken und erkundeten die Stadt noch bei Tag, besuchten Geschäfte, wo wir uns nichts leisten können und schauten uns den Strand nochmal an, an dem man nicht schwimmen durfte...

Gegen Mittag fuhren wir dann bei Regen Richtung Springbrook Nationalpark...

 

 

Kommentar schreiben

Nimbin (01.03.2019)

Die Anspannung an diesem Morgen stieg enorm, als wir versuchten, dass Auto zu starten...Die beiden Backpackerinnen vs. der Rest ;)

Und die Sieger sind: WIR

Unser Auto sprang vorbildlich an, als hätte es niemals Probleme gemacht. Sogar der heranziehende Regen konnte unsere Euphorie nicht bremsen. Die kurvigen, bergigen Straßen befuhr der Wagen, als wäre er nie heiß geworden oder die Batterie leer gegangen. Vorbei an Kängurus und grünen Bergen, erreichten wir nach einer Stunde das Hippiedorf Nimbin. Wir wurden von bemalten Garagen mit Peacezeichen und Herzen empfangen und fragten uns, ob wir aus dieser Kommune jemals wieder rauskommen würden, falls die Batterie streiken würde...

Um 11 Uhr erwachte dann endlich das kleine Dorf, jeder grüßte freundlich und wir fühlten uns direkt wohl. Es schien auch ganz normal zu sein, dass in den Läden Katzen lebten...

Benebelt von den vielen Räucherstäbchen der Läden und dem erhöhten Konsum von Cannabis dieser Menschen dort, spazierten wir noch etwas durch den Ort und fragten uns, wieso wir nicht hier eine Nacht verbracht hatten...

Auch wenn es uns schwer fiel, verließen wir diese friedliche Kommune nach kurzer Zeit und machten uns auf den Weg zum Ballermann von Australien- Surfers Paradise..

 

 

Kommentar schreiben

Byron Bay (25.03.- 01.03.2019)

Da wir morgens keine Zeit für das Frühstück hatten (denn der Aldi- Einkauf und der Werkstattbesuch hatten Vorrang), hielten wir an einer Restarea um uns dort unser Leibgericht Nudeln mit Pesto zu kochen. Nach dieser Stärkung fuhren wir ohne weitere Stopps nach Byron Bay.

Im Hostel angekommen waren wir höchst erfreut über die vorhandenen Parkplätze und stellten unser Auto sogleich sorglos ab um schnell einzuchecken. Dort befanden wir uns dann erst mal vor einer sehr reservierten, um nicht zu sagen unfreundlichen Mitarbeitern des Hostels, die uns bevor sie auch nur irgendwas zum Hostel erklärte, Unterlagen zum legalen sammeln unserer Daten vorlag. Wie häufig wir unsere E-Mailadressen, Namen, Telefonnummern und weitere Reiseziele angeben mussten (natürlich einschließlich mit der Kopie der Reisepässe) können wir im Nachhinein gar nicht mehr sagen. Nachdem wir Australien und vermutlich die ganze Welt unterstützt haben ein Profil unserer Persönlichkeiten zu erstellen, ging es rauf in unsere Zimmer. Zu unserer großen Freude waren wir in einem Masionette- Zimmer untergebracht, welches schön und sauber wirkte, auch der zugehörige Pool des Hostels konnte sich sehen lassen. Um uns einen ersten Eindruck von dem Ort zu machen, schlenderten wir durch die Straßen und zum Strand, viele hübsche, individuelle kleine Läden, eben ein richtiger Surfer-Ort. Da uns den ganzen Tag schon eine unbändige Müdigkeit begleitete, entschlossen wir zurück zum Hostel zu gehen und uns noch einen Film anzusehen und den Tag dann ausklingen zu lassen.

Am Morgen des nächsten Tages wollten wir mit einem ordentlichen Frühstück starten. In der Hostelküche angekommen, suchten wir verzweifelt nach Tassen und Gläsern bis wir ein Schild entdeckten, dass diese hier nur zum Verkauf angeboten werden. Ja also was soll man dazu noch sagen....?! Zum Glück haben wir ja unser eigenes Geschirr im Auto. Elaine ging schnell hinaus und holte das fehlende Geschirr und stellte dabei fest, dass die Zentralverrieglung unseres Auto wohl offenbar den Geist aufgegeben hat, sie schenkte dem Umstand aber keine weitere Beachtung.

Nachdem Frühstück entschieden für uns den Tag am Strand zu verbringen. Dort angekommen unternahm Andrea eine kleine Strandwanderung, wobei sie glaubte einen Hai entdeckt zu haben, diesen Gedanken aber schnell verwarf, da diese ja bestimmt nicht so nah an der Küste auftauchen würden. Uns wurde empfohlen sich den Sonnenuntergang von dem bekannten Leuchtturm der Stadt anzusehen, leider unterschätzten wir die Strecke und die Sonne ging auf halber Strecke unter. Dann halt morgen Abend! Der Ausblick war trotzdem recht schön.

Am nächsten Morgen ging es früh los, denn wir hatten uns am Vortag für einen Schnorchelausflug angemeldet. Etwas beunruhigt machten wir uns auf dem Weg zum Schnorchelcenter, denn Andrea hatte die Nacht noch über Google herausgefunden, dass der Weiße Hai und der Tiger Hai gerade in dieser Gegend gerne ihr Unwesen treiben. Immerhin schien das Wetter mitzuspielen. Im Center erkundigte sich vor uns auch eine Teilnehmerin nach den Haien, ihr teilte man mit dass ein Zusammentreffen mit den Arten sehr unwahrscheinlich sei an diesem Ort. Vorerst waren wir beruhigt, dummerweise gab die GoPro in diesem Moment ihren Geist auf, also keine Fotos für uns. Nachdem wir in die passenden Wetsuits geschlüpft sind, ging es mit einem Kleinbus zum Strand, wo das Boot schon auf uns wartete. Leider verschlechterte sich das Wetter und die See wurde rauer. Zu allem Überfluss erzählte uns eine weitere Teilnehmerin, dass erst letzte Woche hier an dem Strand ein Freund von ihr von einem Hai beim Surfen attackiert wurde. Sehr beruhigend. Inzwischen ergriff nicht nur Andrea sondern auch Elaine die Seekrankheit. Wir waren froh, endlich ins Wasser zu können, denn in der Regel wird es dort ja besser. Ja weit gefehlt, die Seekrankheit wurde schlimmer, die Sicht war trüb, sodass wir kaum etwas erkennen konnten. Im Endeffekt also gar nicht so schlimm das die Kamera nicht mehr ging. Irgendwann kreuzte eine Schildkröte unseren Weg, aber das konnte den Ausflug auch nicht mehr aufwerten. Dies und die Gefahr der Haie im Nacken trieb uns dann vorzeitig auf das Boot zurück, wo Andrea dann erst mal völlig selbstlos ihr am Morgen zugeführtes Frühstück als Fischfutter im Meer verteilte. Nach diesem ereignisreichen Morgen gingen wir zurück ins Hostel, um uns von den Strapazen zu erholen. Elaine verbrachte die Zeit am Pool, wo sich einige große Geckos dazu gesellten. Irgendwann entscheiden wir uns nochmal den Weg zum Leuchtturm auf uns zu nehmen, um den Sonnenuntergang von dort sehen zu können. Zuvor holte Andrea noch einige Dinge aus dem Auto und bemerkte ebenfalls das Versagen der Zentralverrieglung. Sie ging schon wieder zurück zum Hostel, als sie dachte dass hatte ich doch auch schon mal bei meinem Wagen... ach ja wie war das damals noch Licht angelassen, oder?! Schnell zurück zum Auto verriet ein kurzer Blick , dass das Licht natürlich nicht ausgeschaltet wurde und der Wagen auch nicht mehr ansprang. Tadaa!!

Wir entschieden uns, dass wir uns dem Thema am nächsten Tag widmen würden, irgendjemand wird uns ja wohl überbrücken können.

Wir erreichten das Ziel rechtzeitig, jedoch war aufgrund der Wolken leider kaum was zu sehen, aber der Weg ganz nett und wir passierten dort hin, den most eastern point of Australia.

Zurück entschieden wir uns dem Nachtleben von Byron Bay eine Chance zu geben. Wir starteten in der hosteleigenen Bar, wo man gemütlich Getränke am Pool zu sich nehmen konnte und ließen uns später überreden in einen Transfer Bus zusteigen, der am Cheeky Monkey hielt. Interessanterweise war dieser Club nur 400 m entfernt vom Hostel, da stellt sich natürlich die Frage warum muss man dahin gefahren werden. Wie auch immer, der Eintritt war dann immerhin frei. Was im Nachhinein unser Glück war, genau wie die kurze Distanz zum Hostel. Der Laden sagte keinem von uns zu, überall waren stark betrunkene 18 Jährige Backpacker die alles in ihrem Umfeld rücksichtslos anrempelten und zu übertrieben lauten Bässen tanzten. Der Abend fand für uns dann ein schnelles Ende. Wir hatten ja am nächsten Tag auch eine neue Challenge mit unserem Auto zu bewältigen.

 

Am Morgen des nächsten Tages machten wir uns nach dem Frühstück direkt auf zur Rezeption, um zu Fragen ob dort jemand eine Idee hat, wie wir mit unseren Autoproblem verfahren könnten. Zur unseren großen Freude sahen wir uns wieder gegenüber der netten Mitarbeiterin vom ersten Tag. Diese teilte uns dann mit, dass das unser Problem sei und wir selbst gucken müssten wie wir das lösen. Ein Elektriker der gerade im Haus Arbeiten erledigte, fragte uns ob wir ein Überbrückungskabel hätten. Natürlich hatten wir keins und er auch nicht. Er machte uns den Vorschlag, dass er in 1- 2 Stunden mit einem Überbrückungskabel wiederkommen würde, um uns Starthilfe zugeben. Er gab aber direkt zu bedenken, dass er glaubt unsere Batterie sei hinüber. Den Umstand wollten wir aber erst mal austesten. Da er mindestens eine Stunde unterwegs sein würde, entschieden wir uns die Zeit am Pool zu verbringen und unsere Wäsche zu waschen. Wir sprachen dieses Vorgehen mit der Mitarbeiterin des Hostels ab, sie versprach uns Bescheid zu geben wenn der Elektriker zurück kommt. Eine dreiviertel Stunde später, als Andrea die Wäsche von der Maschine in den Trockner räumte, erblickte sie die Mitarbeiterin wortlos an ihr vorbei in den Feierabend stapfen. Vielen Dank für nichts. Wir entschieden dann auf Nummer sicher zu gehen und setzten uns mit Camingstühlen vor unser Auto. Minuten und Stunden vergingen, aber der Elektriker kam nicht zurück. Schlecht gelaunt und der Verzweiflung nahe, quatschten wir alle vorbeikommenden Menschen an, ob sie uns überbrücken könnten. Erfolglos. Als wir die Hoffnung schon aufgeben und eine Werkstatt aufsuchen wollten, startete Andrea noch einen letzten Versuch und siehe da, jemand mit Auto und Überbrückungskabel. Einziger Haken er musste jemanden wegfahren. Er versicherte uns in 10 Minuten zurück zu sein. Vertrauen hatten wir keins mehr, aber diesmal hielt sich die Person an die Absprache. Ruck zuck war unser Auto überbrückt und wir machten uns erleichtert auf dem Weg die Batterie etwas zu laden, indem wir mit dem Wagen durch die Gegend fahren. Die kurz ereilte Glückseligkeit fand ein jähes Ende, als wir 200m nach dem Hostel an einer Polizeikontrolle vorbei mussten. Elaine ging vom Gas und der Wagen ging just in diesem Moment aus und ließ sich nicht mehr starten. Der Polizist winkte uns zu, dass wir weiterfahren sollten, wir schüttelten die Köpfe und fuchtelten wild mit unseren Armen herum und Andrea schrie in aus dem Fenster an, dass das nicht mehr gehen würde. Argwöhnisch näherte sich der Polizist dem Auto und fragte uns was das Problem sei, wir erklärten ihm dass unsere Batterie leer sei, daraufhin schob er uns an den Straßenrand. Dies ließ uns bereits in hysterischen Gelächter verfallen. Nun erklärten wir dem Polizisten unsere Situation in der Hoffnung, dass dieser uns überbrücken würde damit wir unser Glück erneut versuchen könnten. Aber auch er war der Meinung, dass unsere Batterie wahrscheinlich kaputt sei. Er teilte uns mit, dass wir 600 m die Straße hoch, eine Werkstatt finden würden und dort klären sollten dass wir abgeschleppt werden. Wir sollten uns aber beeilen, da diese nur noch 20 Minuten auf hätte. Mit strammen Schritt machten wir uns kopfschüttelnd, lachend und zugleich den Tränen nah auf den Weg. Dort angekommen versuchten wir japsend unsere Situation zu schildern. Der Mitarbeiter teilte uns dann mit, dass das 300 $ kosten würde, das Abschleppen alleine, dann wäre noch nichts am Auto gemacht, aber auch er ging davon aus dass unsere Batterie hin sei. Unsere erstarrten Gesichter, schienen ein wenig Mitgefühl bei ihm auszulösen, sodass er auf einen Typen am Eingang zeigte und meinte sprecht mit ihm, er ist ein guter Typ und kann euch vielleicht günstiger helfen. Dieser bot uns dann an uns für 150 $ zur Werkstatt abzuschleppen. Meinte aber auch, wir könnten gegenüber in der Tankstelle ein Überbrückungskabel für 35 $ kaufen und Leute ansprechen, damit wir umsonst überbrückt werden. Nach kurzem Abwägen entschieden wir uns für die zweite Variante und machten uns mit den neu erworbenen Überbrückungskabeln zurück zum Auto. Dort schien die Polizei nur noch auf uns zu warten. Wir dichteten die vorangegangenen Gespräche etwas um und teilte der Polizei mit, dass die Werkstatt uns empfohlen hat dass wir Überbrückungskabel kaufen sollen, da diese sich nicht vorstellen könnten das die Batterie hin sei. Notfalls kann man dies ja auf fehlende Sprachkenntnisse schieben....Wir fragten die Polizisten, ob sie uns überbrücken könnten was sie dann auch brav taten und uns sogar noch was am Motor festschraubten. Sobald der Wagen dann ansprang wollten wir nur noch weg und dieser Situation entkommen. Wie viel Pech kann man eigentlich haben ?! Wir fuhren dann noch eine halbe Stunde rum, wobei wir immer wieder leicht panisch waren dass der Wagen ausgeht. In einer Seiten Straße kreuzten wir dann nochmal die Wege der Polizei, wobei wir uns alle gegenseitig fröhlich zuwinkten.Man kennt sich halt. Irgendwann stellten wir den Wagen am Hostel ab, mit der Hoffnung dass er morgen anspringen würde.

Um von dem ereignisreichen Tag abschalten zu können, machten wir noch einen Ausflug zum Strand und gingen im Anschluss in eine Beach Bar um den Abend bei live Musik ausklingen zulassen. Abschließen lässt sich sagen, dass wir ein neues englisches Wort gelernt haben. Jump Leads (Überbrückungskabel) war uns bisher nämlich nicht als notwendige Vokabel untergekommen.

 

 

 

Kommentar schreiben

Coffs Harbour (23.02.- 25.02.2019)

Um noch einen Zwischenstopp vor Byron Bay zu machen und dem Zyklon etwas zu entkommen, entschieden wir uns für die Küstenstadt Coffs Harbour. Während der Fahrt unterhielten wir uns über die Ereignisse der vergangenen Tage, wobei der Blick von Elaine zum Handschuhfach wanderte und uns einfiel, dass wir zwar das Rücklicht reparieren lassen haben, aber der ominösen Zettel von dem Polizisten unverändert im Handschuhfach liegt. Panisch griffen wir danach und mussten feststellen, dass die Frist am Montag (also Morgen) abläuft, dass uns eine zertifizierte Firma bestätigt dass wir eine neue Lampe eingesetzt haben. Wir googelten schnell nach Werkstätten, zum Glück schienen in Coffs Harbour zahlreiche vor Ort zu sein. Erreichen konnten wir leider niemanden mehr, da diese samstags auch geschlossen haben. Es blieb also nur zu hoffen, dass wir am Montag verständnisvolle Mechaniker antreffen. So beschäftigten wir uns erst mal mit der Suche nach einem geeigneten Schafplatz.

Die erste Nacht wollten wir wieder an einer kostenlosen Rest Area verbringen und dann am nächsten Tag in die Stadt fahren.

Leider stellte sich heraus, dass die ausgesuchte Area, ein No Camping Schild enthielt, was sich uns nicht ganz erschloß, aber so mussten wir weiter suchen und landeten dann an einem Parkplatz an einem Fluss...

Irgendwie gefiel uns die Location nicht so wirklich und wir parkten noch 2x um an diesem Abend und landeten dann irgendwann ziemlich abseits am Fluss, an einem Golfplatz.

Nachdem es Dunkel wurde, sah man nichts mehr und ab und zu kamen immer mal wieder einsame Autos vorbei, es war schon etwas unheimlich und wir schworen uns, in Zukunft nicht mehr so einsam zu schlafen, denn zwischenzeitlich steigerten wir uns vollkommen in unsere Situation rein und kamen uns wie in einem Horrorfilm vor...

Um wieder etwas entspannen zu können und zu duschen, mieteten wir uns in der Stadt selber in ein Hostel ein, welches dann eher wie ein Motel wirkte und wieder eine eigene Bar hatte.

Das Zimmer war sauber und ok, aber das Bad war mini und die Tür war nicht wirklich zu schließen und bot auch null Privatsphäre. Die Person die mit dem Bett am Bad schlafen würde, wäre wohl immer mittendrin dabei;)

Am Hafen konnten wir die ganzen Surfer beobachten, die die guten Wellen des Zyklons nutzten und wie kleine Robben wirkten..

Nachdem wir noch den Aussichtspunkt angeschaut hatten und fast weggeflogen wären, ging es zurück ins Hostel und der unerfreuliche Abend ging dann mit Regen und Sturm zu Ende, wo wir uns wieder einmal fragten, wer diese ganzen seltsamen Regeln in Australien wohl aufgestellt hatte...

Wird Zeit, dass wir nach Byron Bay kommen...

Morgens fuhren wir dann noch schnell zu der Werkstatt um unseren Pflichten nachzukommen.

Dort wurden wir direkt rein gewunken, die Mitarbeiter überprüften das Licht, füllten den Zettel für die Polizei aus und wir konnten innerhalb von 10 Minuten weiterfahren ohne einen Cent bezahlen zu müssen. Wir dürfen ja auch mal Glück haben.

 

 

Kommentar schreiben

Myall Lakes (21.02- 23.02.2019)

Aufgrund des Zyklons, der die Ostküste von Australien nervte, fiel das Delfinschwimmen von Elaine ins Wasser und sie war und ist immer noch untröstlich..

So änderte sich unsere Route wieder anders als geplant und wir verbrachten 2 Tage im Nationalpark der Myall Lakes.

Wir mieteten uns direkt an einem Campingplatz am Meer ein, der sogar WiFi hatte und sehr luxuriös wirkte, aber vielleicht sind wir schon so abgehärtet, dass uns saubere Duschen und ein Kühlschrank als Luxus vorkommen.

Wir starteten den Tag mit einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt und konnten die wunderschöne Küste und die dahinter liegenden Seen anschauen.

Da das Wetter leider immer noch nicht wirklich schön war, aber wir versuchten das Beste daraus zu machen und spazierten noch zu einer Brücke, wo man mit viel Glück wenigstens Delfine sehen kann, wenn man schon nicht mit Ihnen schwimmen kann ;)

Diesmal hatten wir Glück und konnten die 2 Rückenflossen sehen, außerdem noch unzählige Pelikane.

Der anschließende Koalawald, laut den Schildern, blieb aber weiterhin erfolglos und wir mussten uns mit den Warnschildern der Koalas begnügen.

Auf unserem Campingplatz sahen wir auch zum ersten Mal den lachenden Hans, ein Art Eisvogel und der bekannteste Vogel Australiens.

Da das Wetter am nächsten Tag irgendwie noch schlechter war, denn diesmal regnete es auch, wollten wir eine Fahrt mit der Fähre machen, aber leider verpassten wir die passende Zeit und gingen somit wieder nur spazieren.

Das Durchschnittsalter lag auch in diesem Ort und auf unserem Campingplatz bei mind. 65 Jahren und auch sind wohl deutsche Menschen eher eine Seltenheit, denn sobald wir anfingen, in unserer Sprache zu sprechen, wurden wir nur neugierig angeschaut:)

Unsere tierischen Erlebnisse schienen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben, denn Abends beim telefonieren erspähte Elaine zwischen den Steinen eine Redbackspinne, die zu den giftigsten der Welt gehört und rannte direkt zu Andrea, um Ihr von diesem Fund zu berichten. Danach verschlossen wir unser Auto direkt und suchten alles ab, Sicherheit geht wie immer vor;)

Am Tag unserer Abreise machten wir noch einen Abstecher in den Nationalpark und wurden bei unserer Wanderung plötzlich von einem Waran überrascht.

Da es in diesen Gebieten einige Dingos gibt, waren wir extrem schreckhaft und zuckten bei jedem Geräusch zusammen und als wir dann hinter einer Kurve noch plötzlich ein großes Känguru stehen sahen, waren wir völlig verschreckt...

Aber unsere Liste der gesehenen Tiere hatte sich wieder erweitert, denn den Waran hatten wir vorher noch nicht sehen können...

Auf dieser weiteren Wanderung entlang des Sees, sahen wir noch tropische Vegetation, nette Australier und viele schwarze Schwäne...

 

 

Kommentar schreiben

Newcastle (18.02.- 21.02.2019)

GEORGE

Am nächsten Morgen ging es dann natürlich zu Fuß zu unserem Auto zurück, vorausgesetzt, dass es noch an besagtem Parkplatz stehen würde.

Wir hatten Glück und fanden es ohne Strafzettel wieder.

Unser weiterer Plan war, in die Blue Mountains zu fahren und etwas wandern zu gehen..

Bei genauso heißem Wetter wie den Tag davor, ging es Richtung Berge...

Leider hatte der Motor unseres Wagens unsere Wünsche nicht erhört und wurde nach 30 Minuten Fahrt schon wieder heiß, sodass wir wieder eine Zwangspause einlegen mussten. Sofort kamen auch hilfsbereite Menschen, die ihre Hilfe anboten. Langsam wurde uns bewusst, dass wir um die Werkstatt nicht herum kommen würden. Da in Sydney keiner mehr Zeit hatte und uns das Risiko zu groß war, in die Berge zu fahren, entschieden wir uns, direkt nach Newcastle zu fahren. Man muss halt auch spontan sein.

Auf dem Weg mussten wir noch mehrfach anhalten und den Motor abkühlen lassen...

Somit erreichten wir erst gegen Abend die Stadt und wollten auf einem Parkplatz übernachten.

Die Schilder, dass man hier nachts nicht stehen dürfe, ignorierten wir einfach.

Irgendwie kam Elaine dann mit einem Angler ins Gespräch, der sich unseren Motor unbedingt mal anschauen wollte, aber natürlich auch nichts fand...

Er meinte dann noch, dass wir hier nachts nicht stehen sollten, da dort öfter Jugendliche randalieren würden...

Ebenfalls bot er uns an, dass wir ja auf seinem Gelände parken könnten..

Schnell kamen uns Gedanken, ob er evtl. ein Serienmörder sein könnte und entschieden, dass wir nochmal nach anderen Möglichkeiten Ausschau halten wollen. Leider gab es keine und Dunkel wurde es dann auch. Durch Zufall trafen wir diesen netten Angler dann wieder und entschieden sein Angebot anzunehmen.

Wir fuhren ihm dann hinterher und da kam uns auch erst der Gedanke, dass wir gar nicht gefragt hatten, wo er wohne. Das war dann doch 15 Km entfernt, aber wir konnten sicher auf seinem Gelände stehen und er versprach uns, am nächsten Morgen mit uns in die Werkstatt zu kommen,weil Frauen da ja wohl immer verarscht werden würden...

Vorher sendeten wir allen möglichen Leuten noch unseren Standort und das Kennzeichen seines Autos. Sicherheit geht vor, haha und unsere Naivität war wie immer sehr hoch..

George erwies sich aber als wirklich nett und am nächsten Morgen wurden wir davon wach, dass er unser Auto putzte und das kaputte Rücklicht austauschte, welches die Polizei verwarnt hatte. Sein Neffe, der mit in seinem Haus wohnte, besorgte direkt die Lampen.

Leider hatte die Werkstatt erst für den nächsten Tag Zeit, sodass wir dann den Tag am Strand verbrachten, einen See besuchten und anschließend bei Regen an der Nordsee spazieren gingen. Ach sorry, wir sind ja doch in Australien. Mit Pizza, Getränken und Süßigkeiten ausgestattet, besuchten wir George und blieben noch eine Nacht. Die Gastfreundschaft der Australier scheint wirklich sehr groß zu sein und es wirkt sehr echt.

George versuchte auch den ganzen Abend, ein Possum für uns zu finden, nur leider ließ sich bei Regen keins blicken.

 

Nachdem wir am nächsten Tag unser Auto in der Werkstatt abgegeben hatten, wollte uns George und sein Neffe Phil, unbedingt einen Känguruhotspot zeigen, aber leider stellte sich heraus, dass das Gelände nicht mehr zugänglich ist. Tja, langsam scheint es so, als hätten wir mit den Tieren auf unserer Reise nicht so viel Glück....

Gegen Mittag war das Auto fertig, aber es wurde kein Problem gefunden oder wir verstanden es einfach nicht, obwohl das Englisch schon viel besser geworden ist. George überprüfte dann noch unseren Reifendruck, schenkte uns Gasflaschen für den Kocher und verabschiedete uns, in der Hoffnung, dass wir vielleicht doch noch länger bleiben würden...

Wir spazierten dann noch etwas durch die Stadt von Newcastle und übernachteten dann auf dem Parkplatz des Sees. Man kann auf jeden Fall schlechter leben....

 

 

Kommentar schreiben

Sydney (13.02.- 18.02.2019)

Zimmer des Grauens Chinatown Tower Birthday Manly Manlybeach Possum Ibis

 

Abgesehen davon, dass Andrea die halbe Nacht Mücken in unserem Auto jagte, verlief diese Ruhig. Leider mussten wir trotz dieser nur teilweise erfolgreichen Jagd, ca. jeder 20 Mückenstichen verbüßen. Auffällig war auch, dass diesmal Elaine mehr gestochen wurde, was sonst nie vorkam. Im laufe der Nacht band Andrea sich auch ein Tuch um den Kopf, da sie das Summen der Mücken nicht mehr ertragen konnte.

Als wir dann endlich das Auto verlassen konnten und sich der Qualm verzogen hatte, hatten wir einen tollen Ausblick auf eine Wiese, wo sich auch direkt eine Herde von Kängurus tummelte.

 

Die Fahrt nach Sydney war nur kurz, aber auch da wurde unser Motor immer mal wieder heiß....Der Weg zu einer Werkstatt wurde immer wahrscheinlicher..

Auch passierten wir einige Mautstellen, wobei wir uns bis jetzt nicht sicher sind, wie wir diese bezahlen müssen...

Das Hostel konnten wir dann auch relativ schnell finden und unser Gepäck dort verstauen, bevor wir auf die Suche nach einem kostenlosen Parkplatz für die nächsten Tage gingen. Leider wurde das dann doch keine so leichte Aufgabe und führte dazu, dass Elaine zwischenzeitlich so verwirrt war, dass sie einfach wieder gewohnheitsgemäß auf der rechten Seite fuhr. Zu unserem Glück, kam in diesem Moment auf dieser 4-spurigen Straße kein Auto entgegen...

Irgendwann, es kam uns vor wie Stunden, fanden wir 7 Km entfernt von unserem Hostel einen Parkplatz an einer Straße, neben Deutsche Bahn Schenker... Tja, wenn das kein Zufall war..

Um Geld und Zeit zu sparen, wanderten wir diese Strecke dann bei 35 Grad zu unserem Hostel zurück und freuten uns auf unser Zimmer und ein richtiges Bett..

Auf dem Weg zu unserem Zimmer im Hostel, wurden wir in den Keller geleitet und an dieser Stelle sollte man jetzt die Musik vom weißen Hai einspielen, denn man könnte es auch Zimmer des Grauens nennen. Es gab schon Hostels des Grauens, aber das war auf jeden Fall das schlimmste Zimmer und ein Grauen. Abgesehen davon, dass es keine richtigen Fenster gab und es sehr feucht roch, sah es aus wie in einem Messi- Haushalt. Berge von Kleidung und anderen nicht zu identifizierenden Dingen lagen überall herum.

Völlig erschöpft von den letzten Tagen, waren wir einfach den Tränen nahe und verfielen dann in einen hysterischen Lachanfall, denn eigentlich dachten wir, dass uns nach Mäusen usw. nichts mehr schocken können würde.

 

Da Sydney ja auch im Zeichen des 30. Geburtstags von Elaine stehen sollte, war dieser Zustand und die Tatsache, da über den Geburtstag schlafen zu müssen, nicht zu akzeptieren.

Wütend suchte Elaine die Besitzerin des Hostels auf und teilte ihr mit, dass wir dort nicht schlafen wollten.

Als Lösung des Ganzen wurden alle Dinge die auf dem Boden lagen in große Müllsäcke gepackt und den anderen Menschen auf Ihre Betten gelegt.

Irgendwann im Laufe des Abends, teilte uns dann die nette Besitzerin mit, dass wir am nächsten Tag in ein anderes Zimmer „Upgegradet“ werden würden.

 

Um diesem Zustand zu entkommen, gingen wir an dem Abend noch am Hafen spazieren, besuchten die beeindruckende Oper von Sydney und gönnten uns einen Cocktail, um die schlimmen Ereignisse des Tages ertragen zu können ;)

Auch hier wurde wieder deutlich, dass man uns für deutlich jünger hielt, als wir eigentlich sind...das ständige Vorzeigen unseres Passes gehört inzwischen einfach dazu, sogar nur, wenn man durch eine Bar laufen möchte.

Uns zog an diesem Abend auch nichts in unser Hostelzimmer zurück und so endeten wir dann noch in einer Studentenbar, wo alle rote Kapitainsmützen trugen und schlossen den Abend mit Schnitzelsandwich aus dem 7Eleven und einer Pizza ab.

 

Tag 2:

 

Die Stimmung in unserer Behausung war auch etwas unterkühlt, nachdem alle Dinge der anderen in Müllsäcken lagen und wir waren froh, endlich in unser neues Zimmer zu kommen. Dies war sogar mit Balkon und netten Mitbewohnerinnen.

Hier konnte man auf jeden Fall den 30. Geburtstag über schlafen...

Um uns administrativen Dingen zu widmen, die wir jetzt schon seit Melbourne aufgeschoben hatten, gingen wir in den Handyladen und kauften Andrea eine Speicherkarte.

Leider stellte sich heraus, dass auf diesem Weg auch irgendwie wieder ein H&M zu sein schien...

Ein kleiner Blick in das aktuelle Sortiment und die suche nach Elaines rotem Kleid, welches in Neuseeland gesichtet wurde, aber nie in der passenden Größe vorhanden war, begann...

Außerdem mussten wir immer noch ein Kostüm für Karneval besorgen, was wir hier unbedingt auch feiern wollen..

Manche Traditionen sollte man auch 16.000 Km von der Heimat auch nicht auslassen.

Wie es der Zufall wollte, fanden wir beides!!! Das Geburtstagskleid und ein Kostüm!!

Auf dem Rückweg schlenderten wir noch etwas durch Sydney und stellten wieder einmal fest, dass die Engländer sehr erfinderisch waren, als sie damals Australien eroberten und gründeten. Diese einzigartigen Namen, die es hier in Sydney gab, wie beispielsweise der Hydepark, Kings- Cross, St. Marys Cathedral usw.. findet man sonst nirgendwo auf der Welt...

Der Botanische Garten ist wirklich wunderschön und strahlt eine seltene Ruhe in dieser beschäftigten Stadt aus. Wir konnten die zahlreichen Ibisse beobachten und eine sehr große Spinne.

Am Hafen vor unserem Hostel konnten wir dann noch einen Hotdog essen und ein Manöver der Marine beobachten...Ob man da wohl mal auf Schiff könnte?

 

Abgesehen von unserem ersten Tag in dem Hostel, war es eine wirklich sehr nette Atmosphäre und wurde von einer Familie geführt und es gab sogar einen Hostelhund namens Bella. Dieser wurde uns am Abend auch direkt in die Hand gedrückt und wir nahmen den Hund mit zu unserer Besichtigung der Brücke von Sydney, wo man die Skyline und Oper beleuchtet sehen konnte.

Irgendwie wurden wir auch öfter verblüfft angestarrt, weil ein Hund hier nicht so gängig zu sein scheint und Asiaten sprangen panisch zur Seite.

Insgesamt wurde dieser Sparziergang dann doch sehr lange (3 Std.) und Bella wirkte etwas erschöpft, aber nicht zu erschöpft, um im Park noch verschiedene Possums zu jagen, die wir dann endlich mal aus der Nähe beobachten konnten, irgendwie doch ganz süße Tiere.

 

Tag 3

 

Um den vollständigen Kontovorgang abschließen zu können, wollten wir unsere Bankkarte in der uns benannten Filiale abholen. Elaine gab eine Westpac Bank über Google Maps ein und Andrea folgte ihr ohne diesen Vorgang zu hinterfragen. Bei der Bank angekommen, teilte man uns mit dass die Karte in eine der anderen Filialen der Stadt geschickt wurde. Westpac Niederlassungen findet man hier im Verhältnis so oft , wie Sparkassen Filialen bei uns.Nach einem Blick auf dem Zettel, den wir zuvor in Melbourne erhielten, wurde uns dies bestätigt.

Elaine freute sich über die zusätzlichen Meter die wir laufen mussten und betonte dies nur wenige Male auf dem anschließenden Weg zur Fähre.

Um uns ein bisschen am Strand entspannen zu können, machten wir uns auf den Weg zu der vorgelagerten Halbinsel „Manly“. Die Fahrt verlief ruhig und ohne Anfälle von Seekrankheit für Andrea. Dort angekommen stellten wir fest, wie genial unser Einfall war den Sonnenschirm im Auto zu lassen. Dieser ist bei 30 Grad und keinem winzigen Fleck Schatten nämlich absolut überflüssig und als sinnloses Gepäck einzustufen. Nachdem Andrea nach einer halben Stunde entschied, dass es genug mit dem Sonnenbad sei, schlenderte sie durch das nette aber unspektakuläre Örtchen, welches ein wenig an Norddeich erinnert.

Irgendwann trafen Elaine und Andrea sich wieder am Strand und machten sich ein paar Straßen weiter auf die Suche nach Pinguinen, die dort angeblich des öfteren gesichtet werden. Leider verhielt es sich hier ähnlich wie bei der Whale Watching Tour. Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Stop bei Aldi ein um uns mit Lebensmitteln und Bier zu versorgen. An der Kasse angekommen, wurden wir darauf verwiesen dass wir das Bier nur an einer anderen Kasse kaufen könnten. Warum, wieso, weshalb konnte uns natürlich keiner erklären, Hinweisschilder suchten wir ebenfalls vergeblich. Gekrönt wurde dies von dem Versuch im benachbarten Kiosk Zigaretten für Andrea zu kaufen. Sie fragte nach der Auswahl, da die Marken sich zu Deutschland stark unterscheiden, mal ganz abgesehen von den Preisen. Der Mitarbeiter teilte dann mit, dass er die Auswahl nicht kenne und den Schrank auch nicht öffnen dürfte. Eine Erklärung gab es natürlich auch nicht, nur viele Entschuldigen. Andrea entschied sich dann für die günstigste Marke. Eine Schachtel für 17 Euro umgerechnet. Im Hostel angekommen legten wir uns noch kurz in unsere Betten, um zu lesen und Telefonate zu führen, dabei versuchte eine Kakerlake sich intensiveren Kontakt zu Elaine zu verschaffen und krabbelte über ihren Arm. Leider stellten wír später fest, dass nicht nur diese unser Zimmer zu bewohnen schien. Um uns von diesem Ereignis zu erholen, besorgten wir uns Snacks aus einem indischen Restaurant und gingen in die benachbarte Bar, die zwischendurch an eine Swingerparty erinnerte, aber immerhin günstiges Bier und gute Live Musik bot.

 

Tag 4

 

Morgens musste Elaine noch einige wichtige Besorgungen bei H&M tätigen, wobei sie eine kurze Hose an Andrea vorbei schmuggelte. Nach unseren ausschweifenden Besuchen bei H&M, haben wir festgelegt dass jeweils die andere Person mitentscheiden muss, ob dieser Einkauf gerechtfertigt werden kann.

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass bei jeder weiteren Wäsche und dem darauffolgenden Trockner, unsere Kleidung um mind. 1 Größe kleiner wird, besonders die Sachen von H&M. Das vorhandene Bügeleisen, was hier mal zu Einsatz kam (war im Auto inkls.), konnte die Kleidung auch nicht größer bügeln...

Im Anschluss machten wir uns auf dem Weg zur Free Walking Tour, um noch ein bisschen mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Diese Tour war an sich recht interessant , überschnitt sich aber dummerweise mit dem Free Barbecue in unserem Hostel. Ja, schwierige Entscheidung aber nachdem wir seit 1 ½ Monaten bereits von Gegrilltem träumten, schlichen wir uns heimlich von der Free Walking Tour weg... .Da sind wir wieder beim Thema, dass man Prioritäten im Leben setzten muss. Bereut haben wir dies bis heute nicht.

Nachdem Barbecue schworen wir uns nie wieder etwas zu essen, da wir kaum noch die Treppen hoch zu unserem Zimmer laufen konnten. Ein kurzes Nickerchen war unerlässlich. Ausgeruht und vollgefressen, machten wir uns fertig um an dem gebuchten Paubcrawl teilzunehmen, denn man muss schließlich anständig in seinen 30. Geburtstag feiern. Während wir uns die Haare föhnten, ertönte von unserem Balkon lautes Geschrei, von einer unserer Mitbewohnerinnen. Zurecht wie wir feststellen müssen, dort hangelte sich vom Baum auf unserem Balkon eine riesige Spinne (Huntsman). Diese war wohl nur ein kleines Exemplar aber immerhin so groß wie unsere Hand.

Leicht geschockt machten wir uns auf zum Treffpunkt des Pubcrawls, den wir nach einigen Schwierigkeiten schließlich auch fanden. Dort warfen wir die Vorsätze „nie wieder etwas zu essen“ direkt über den Haufen und bedienten uns an den zur Auswahl stehenden Tacos. Gut gestärkt liefen oder sollten wir lieber sagen rollten wir dann zur ersten Bar. Diese befand sich am Hafen und bot einen netten Ausblick, danach ging es leider nur noch bergab. Der Trupp wuchs stetig an, die Pubs wurden schmieriger, die Musik schlechter und teilnehmende Typen tranken einem die Getränke leer. Zum Abschluss befanden wir uns um 00:00 Uhr auf der Straße und mussten Elaines Geburtstag dort starten, obwohl zuvor anderes mit dem Guide besprochen war.

Da Sie aber aus der Heimat wundervolle Videos bekommen hatte, wurde das reinfeiern dann doch nicht so schlimm.

Im letzten Club verweilten wir nicht so lange und entschieden uns dann nach Hause zu laufen..

Leider funktionierte die Navigation nicht so wirklich und umso weiter wir liefen, desto länger wurde die KM- Anzahl bei Maps...

Irgendwann kamen wir dann auch auf die Idee, dass wir eventuell in die falsche Richtung gelaufen waren...

Da man ja nur einmal 30 wird, entschlossen wir uns einfach mal für ein Taxi, natürlich ein Schnäppchen ;) (4Km für ca. 30 Dollar).

 

Tag 5

 

Heute war wohl der heißeste Tag, seit wir in Sydney angekommen waren, irgendwas um die 35 Grad.

Um in den Tierpark zu kommen und für Elaine ein Geburtstagskänguru zu finden, flüchteten wir in den klimatisierten Zug, um den Park zu erreichen..

Der Park selber war irgendwie nicht mehr so schön, wie Elaine Ihn in Erinnerung hatte, als Sie vor 4 Jahren auf Ihrer Weltreise dort schon mal gewesen war. Das Foto mit einem Koalabär kostete inzwischen 25 Dollar und war vor 4 Jahren noch umsonst...

Auch an diesem Geburtstag konnte uns dies nicht verlocken...

Die Freigehege für Kängurus waren dann doch ganz schön und nach einer Weile gesellte sich sogar ein Känguru zu Elaine, die sich auf den Boden gesetzt hatte.

Nachdem wir noch andere einheimische Tiere beobachten konnten und mit Schrecken feststellten, wie riesig die Krokodile hier werden, teilte Andrea umgehend mit, dass sie ab Brisbane nicht mehr ins Wasser gehen würde und vom Dach des Autos alles am Strand beobachten würde;)

Im Hostel angekommen, mussten wir uns erstmal von der Hitze erholen und der Geburtstagskuchen wurde gegessen:)

Für den Abend hatten wir einen Tisch im Tower von Sydney reserviert, dieser dreht sich und man kann jede Seite von Sydney bewundern. Besonders der Sonnenuntergang und die leuchtende Stadt waren schön, aber das Buffet war noch besser...

Sydney stand nicht nur im Zeichen des Geburtstags, sondern wohl auch des Essens ;)

Nach 1,5 Stunden mussten wir das Restaurant verlassen, hier ist alles eng getaktet und konnten uns nur noch nach Chinatown rollen...

Dort konnten wir noch verschiedene Lampions beschauen und gingen dann ins Hostel zurück, obwohl nach deutscher Zeit, Elaines Geburtstag nach weitere 10 Stunden gehen würde;)

 

 

 

Kommentar schreiben

Wilsons Promontory/ Canberra (11.02.- 12.02.2019)

Früh am Morgen packten wir alles ein und brachen bei gutem Wetter Richtung Nationalpark Wilsons Promontory auf. Der Weg verlief an dieser wunderschönen Halbinsel entlang der Küste.
Obwohl uns erneut immer wieder viele Schilder darauf hinwiesen,dass Wombats die Straße passieren könnten, begegnete uns leider wieder keiner. Wir hatten aber das Glück, am Straßenrand ein neues Känguru zu sehen, diesmal von dunklerem Fell.
Angekommen am Park,entschieden wir uns für 2 Wanderungen. Die eine führte uns durch Wälder und Flussgebiete, wo wir verschiedene bunte Vögel beobachten konnten. Leider sahen wir auch hier wieder nicht den Wombat, dafür aber umso mehr Spinnen und deren dazugehörigen Netzen, durch die wir auch ständig liefen...
Danach ging es entlang der Küste, wo wir etwas Zeit am Strand verbrachten. Die Zeit war nicht so entspannend,da wir immer wieder von aggressiven Bremsen gebissen wurden!!
Als sich der Tag langsam dem Ende neigte, hatten Andrea und Elaine die fabelhafte Idee, noch 500 Km weiter Richtung Canberra zu fahren, in die Küstenstadt Eden.
Nun folgen Dinge die man unbedingt in einem Fremden Land NICHT machen sollte:

-Strecken unterschätzen
-Umwelt nicht gut genug kennen
-Keinen Sprit mehr zu haben

Am Anfang lief es noch gut, wir füllten ganz professionell selbständig Öl im Auto nach, tankten voll und los ging es.
Unser Wunsch nach Wombats wurde auch erhört, nur leider in Form von toten Wombats am Straßenrand. Vielleicht sollten wir unsere Wünsche präziser formulieren?!
Irgendwo im Hinterkopf gab es auch diesen Ratschlag von irgendwem, bei Dunkelheit nicht zu fahren,weil ständig Kängurus auf den Straßen rumspringen würden..
Umso dunkler es wurde,desto einsamer wurde auch der Highway, der inzwischen nur noch durch Wald verlief..
Zwischenzeitlich sprang dann auch ein Känguru über den Highway, Andrea konnte aber rechtzeitig bremsen und es wurde noch abschließend eine Vollbremsung für ein Possum gemacht. Wir sind ja Tierfreunde.
Irgendwann kam dann der Zeitpunkt, wo wir merkten, dass die Kilometerzahl zum Ziel und der Tank wohl nicht ganz miteinander harmonieren würden...
So ein kleines Fünkchen Panik kam da schon...kein Handyempfang, alle Tankstellen geschlossen und keine Menschenseele..Wir überlegten hin und her und entschieden dann, einfach bis Eden zu fahren... der Tank MUSSTE reichen.
Tat er dann auch. Wir entschieden uns dagegen, auf einem einsamen Rastplatz im Wald zu schlafen und fanden dann einen Parkplatz in Eden selber, wo wir völlig erschöpft einschliefen
Am nächsten Morgen wurden wir früh wach,weil uns schon ein netter Lkw-Fahrer begrüßte uns durch Fenster winkte..gut,dass wir nur in Schlafklamotten auf einem Parkplatz in einer Stadt standen...irgendwie hatten wir dann aber das Glück, nur 500 m vom Meer entfernt geparkt zu haben und so konnten wir dann doch am Meer frühstücken.
Die Ummeldung des Autos erwies sich dann auch als sehr einfach,eine Sache von 15 Minuten. Es schien kein Problem zu sein,dass wir keinen Wohnsitz haben und es wurde ein Campingplatz aufgeschrieben...
Warum ist es in Deutschland nicht auch so haha?
Witzigerweise hatten wir nachts sogar zufällig direkt auf dem Parkplatz dieser Servicestelle geparkt.
Wir besuchten noch einen kleinen Aussichtspunkt und dann ging es nach Canberra.


Teil 2: was man nicht machen sollte:
- völlig dem Navi vertrauen
- wieder Strecken unterschätzen


Kurze Strecke dachten wir uns (280km). Wenn man nicht eine falsche Abzweigung nimmt,würde es wohl stimmen.
Irgendwann hörte die asphaltierte Straße auf und es ging steil bergauf, off road natürlich...der Wind wurde plötzlich ziemlich stark und das Auto heiß.
Was jetzt? Motor überhitzt (altes Auto),wieder abseits jeglicher Zivilisation. Konnte das wirklich der Weg nach Canberra sein?
Navi sagte ja....Wir entschieden uns dann aber dagegen,weil sonst wohl der Motor explodieren würde..
Irgendwann fanden wir dann eine asphaltierte Strecke, aber leider auch durch Berge und somit viel bergauf. Von nun an machten wir alle paar Minuten Pause, damit sich der Motor abkühlen konnte. Vielleicht hatten wir DIE Katze im Sack gekauft?
Auf einem windigen Aussichtspunkt kochten wir dann erstmal und legten diese erzwungene Pause ein. Die weitere Fahrt ging dann vom Motor her.. aber trotzdem muss man sagen,dass die Gegebenheiten doch anders sind als bei uns. Der Wind war zwischenzeitlich so stark,dass das Auto leichter Schlenker machte und umso näher wir Richtung Canberra kamen, desto verqualmter wurde der Himmel...ja,Buschfeuer gibt es ja auch noch.
Viele neue Situationen für unser Backpackerherz..
In Canberra selber waren wir dann so spät und so fertig mit den Nerven, dass wir nur noch Aldi besuchten,etwas in die Heimat zurück;)
In Canberra selber war es auch viel zu nebelig, um irgendwas zu sehen..
Für die Nacht suchten wir uns nur  noch einen Rastplatz am Highway,wo wir schlafen wollten. Zu unserer Freude,übernachteten auch ein paar Franzosen mit uns dort( die Freude war wirklich echt,denn so ganz alleine ist es ja dann doch etwas komisch).

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Waratah Bay (09.02.- 11.02.2019)

Das gute Wetter begleitete uns dann irgendwie nicht mehr und es regnete nur noch auf der Fahrt zu unserem nächsten Ziel. Immer wieder wurden wir auch auf die Wombats, Kängurus und Emus aufmerksam gemacht, die wohl den Weg kreuzen würden. Nur wo sind sie wohl?

Da wir in dem Nationalpark den wir besichtigen wollten, nicht schlafen konnten, entschieden wir uns für einen Campingplatz 50 Km entfernt, wo wir auch 2 Nächte verbringen wollten, um etwas zu entspannen..

Der Campingplatz lag am Waratah Bay und lag direkt am Meer...

Es war so einsam, dass wir kaum Handyempfang hatten, aber eine Pause schadet ja nicht..

Nachdem wir eingewiesen wurden, wollten wir erstmal unseren leckeren Kuchen genießen und stellten dabei fest, dass uns die anderen Bewohner des Campingplatzes eher misstrauisch beobachteten, was vielleicht daran liegen könnte, dass das Durchschnittsalter 70 Jahre betrug.

Aber schnell wurden Kontakte geknüpft und das Eis gebrochen. Wer erzählte uns aus Deutschland eigentlich immer von dieser Hitzewelle in Australien? An diesem Tag war es so kalt, dass wir fast alles anzogen, was wir mit hatten...

Der Regen verließ uns nicht wirklich und es erwieß sich als unmöglich, unser Auto trocken umzupacken.

Immer wenn wir gerade dabei waren und alles ausgebreitet hatten, fing es direkt an zu regnen...nachdem dies 3x passierte, hatten wir die Hoffnung aufgegeben haha...

An diesem Abend ging es früh ins Bett und aus dem Auto konnten wir noch einen kurzen Blick auf den wundervollen Sternenhimmel erhalten.

Am nächsten Tag wollten wir endlich mal wieder ausschlafen, aber die Kakadus vor unserem Auto machten ab 7 Uhr so einen Krach, dass an Schlafen nicht mehr zu denken war.

Den Tag verbrachten wir dann damit, einen Strandspaziergang zu machen und unseren ersten Mittagsschlaf zu machen.

Abends gingen wir dann an den Strand und konnten endlich mal den perfekten Sternenhimmel, ohne Wolken und mit Sternschnuppe sehen...

 

 

 

Kommentar schreiben

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.