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Coffs Harbour (23.02.- 25.02.2019)

Um noch einen Zwischenstopp vor Byron Bay zu machen und dem Zyklon etwas zu entkommen, entschieden wir uns für die Küstenstadt Coffs Harbour. Während der Fahrt unterhielten wir uns über die Ereignisse der vergangenen Tage, wobei der Blick von Elaine zum Handschuhfach wanderte und uns einfiel, dass wir zwar das Rücklicht reparieren lassen haben, aber der ominösen Zettel von dem Polizisten unverändert im Handschuhfach liegt. Panisch griffen wir danach und mussten feststellen, dass die Frist am Montag (also Morgen) abläuft, dass uns eine zertifizierte Firma bestätigt dass wir eine neue Lampe eingesetzt haben. Wir googelten schnell nach Werkstätten, zum Glück schienen in Coffs Harbour zahlreiche vor Ort zu sein. Erreichen konnten wir leider niemanden mehr, da diese samstags auch geschlossen haben. Es blieb also nur zu hoffen, dass wir am Montag verständnisvolle Mechaniker antreffen. So beschäftigten wir uns erst mal mit der Suche nach einem geeigneten Schafplatz.

Die erste Nacht wollten wir wieder an einer kostenlosen Rest Area verbringen und dann am nächsten Tag in die Stadt fahren.

Leider stellte sich heraus, dass die ausgesuchte Area, ein No Camping Schild enthielt, was sich uns nicht ganz erschloß, aber so mussten wir weiter suchen und landeten dann an einem Parkplatz an einem Fluss...

Irgendwie gefiel uns die Location nicht so wirklich und wir parkten noch 2x um an diesem Abend und landeten dann irgendwann ziemlich abseits am Fluss, an einem Golfplatz.

Nachdem es Dunkel wurde, sah man nichts mehr und ab und zu kamen immer mal wieder einsame Autos vorbei, es war schon etwas unheimlich und wir schworen uns, in Zukunft nicht mehr so einsam zu schlafen, denn zwischenzeitlich steigerten wir uns vollkommen in unsere Situation rein und kamen uns wie in einem Horrorfilm vor...

Um wieder etwas entspannen zu können und zu duschen, mieteten wir uns in der Stadt selber in ein Hostel ein, welches dann eher wie ein Motel wirkte und wieder eine eigene Bar hatte.

Das Zimmer war sauber und ok, aber das Bad war mini und die Tür war nicht wirklich zu schließen und bot auch null Privatsphäre. Die Person die mit dem Bett am Bad schlafen würde, wäre wohl immer mittendrin dabei;)

Am Hafen konnten wir die ganzen Surfer beobachten, die die guten Wellen des Zyklons nutzten und wie kleine Robben wirkten..

Nachdem wir noch den Aussichtspunkt angeschaut hatten und fast weggeflogen wären, ging es zurück ins Hostel und der unerfreuliche Abend ging dann mit Regen und Sturm zu Ende, wo wir uns wieder einmal fragten, wer diese ganzen seltsamen Regeln in Australien wohl aufgestellt hatte...

Wird Zeit, dass wir nach Byron Bay kommen...

Morgens fuhren wir dann noch schnell zu der Werkstatt um unseren Pflichten nachzukommen.

Dort wurden wir direkt rein gewunken, die Mitarbeiter überprüften das Licht, füllten den Zettel für die Polizei aus und wir konnten innerhalb von 10 Minuten weiterfahren ohne einen Cent bezahlen zu müssen. Wir dürfen ja auch mal Glück haben.

 

 

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