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Fazite Neuseeland

Fazit Andrea:

Als mit Flugangst besetzter Mensch ist Neuseeland erstmal grundsätzlich ein erstrebenswertes Reiseziel von mir. Nicht. Da wir von einem Hotspot zum Anderen hetzten, kann ich mich manchmal nur anhand der Bilder erinnern, was wir wo gemacht haben. Besonders deutlich in Erinnerung bleiben mir wohl die Schwierigkeiten beim Erwerb von Alkohol, als fast 30 Jährige Frau und die wie ausgestorben wirkenden Dörfer die wir bei unseren Fahrten durchkreuzten, sowie die Städte, die fast allesamt an Phantasialand erinnern.Aber was hier an Charme und Geschichte fehlt, machen die Neuseeländer häufig mit ihrer auffällig freundlichen Art wett, wenn man mal das völlig andere Verständnis von schlechtem Wetter und langen Distanzen außer acht lässt, was mir des Öfteren wie ein schlechter Scherz vorkam. Landschaftlich hat Neusseland allerdings einiges zu bieten. Der Heaphy Track und die Tongariro Crossing Erfahrung zählen definitiv zu den intensivsten Erfahrungen, auch wenn ich bis heute beim Anblick der Bilder und Videos vom Tongariro Crossing automatisch den Kopf schütteln muss. Dieses Trauma muss ich wohl noch etwas verarbeiten. Vielleicht schafft eine verstörende Begegnung mit einer Schlange oder Spinne in Australien ja Abhilfe und lässt mich vergnügt auf diesen Tag zurückblicken.

 

Fazit Elaine:

4 Wochen. Wie schnell geht die Zeit um? 2 Kontinente,obwohl Bangkok nur noch eine entfernte Erinnerung ist. Die Zeit in Neuseeland hat jegliche Kapazität aufgebraucht,unfassbar viele Orte, Menschen und Eindrücke. Rückblickend kann ich ich jetzt sagen,dass wir extrem viel gemacht haben, manchmal vielleicht sogar zu viel. Oft muste ich angestrengt nachdenken,wo wir vor 2 Tagen gewesen waren.

Neuseeland ist ein sehr vielfältiges Land und wenn man einen aktiven Urlaub erleben möchte, ist man hier richtig. Vorher sollte man aber vielleicht Lotto spielen.

Abgesehen von den Preisen und den reizlosen Städten, hat mich die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Niederländer begeistert,was man ja in Deutschland manchmal schmerzlich vermisst. Ich habe gesehen,wie wundervoll der Sternenhimmel auf dem Kopf sein kann,am anderen Ende der Welt. Wie wundervoll es ist,zu reisen,neues zu Entdecken, frei zu sein, ohne zu wissen, welcher Wochentag ist. Unbeschwerte Stunden mit lieben Menschen zu verbringen, unendlich viel zu lachen, ohne die beiden Mädels schon ewig zu können. Wie unkompliziert das Leben manchmal sein kann. Sich auf jeden neuen Tag der kostbaren Zeit zu freuen, wo Delfine, Pinguine, Seebären und viele andere Tiere gewartet haben.. Die Fjorde bestaunt zu haben und so viel wie noch nie in meinem Leben gewandert zu sein. Das Highlight war der Heaphytrack, wo man wieder einstückchen mehr über sich hinausgewachsen ist. Auch wenn Neuseeland nicht mein Land werden wird, würde ich diese Wochen nicht missen. Wenn man viel reist, muss man manchmal feststellen, dass nicht jeder Ort eine besondere Magie auf einen ausübt...  Und natürlich fühlen wir uns auch etwas geschmeichelt,ständig nachdem Ausweis gefragt zu werden, haben uns wohl gut gehalten mit fast 30🤷🏼‍♀️

FAZIT Dine:

Da ich mich bereits im Vorfeld als “kleiner” Herr der Ringe Fan geoutet habe, wird es niemanden wundern, dass Neuseeland zu bereisen bereits seit vielen Jahren ein Traum von mir war, der sich jetzt endlich erfüllt hat. Meine Erwartungen an diese Reise wurden erfüllt. Die wunderschöne und vielfältige Landschaft Neuseelands werde ich nicht vergessen. Ich hatte hier so manches Mal das Gefühl, dass in diesem Land das Schönste aus aller Welt zusammen kommt. Man fühlt sich wie in der Toskana, in Ostfriesland, den Alpen, Norwegen, Irland oder Kanada. Die Städte können im Gegensatz zur Landschaft hier nicht mithalten, es fehlt ein wenig der Charakter und das Flair, was wohl auf die recht junge Geschichte dieses Landes zurückzuführen ist. Die Schwierigkeiten, mit fast 30 Jahren hier Bier zu kaufen, muss ich an dieser Stelle nicht nochmal ausführen. Positiv zu erwähnen bleibt hingegen, dass die Neuseeländer mit denen wir zu tun hatten, allesamt außerordentlich freundlich und hilfsbereit waren. Die Floskeln “sweet”, “no worries”, ”see ya” und “cool” werde ich im Ohr behalten und sie werden mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Meine persönlichen Highlights waren: Definitiv Hobbingen, weil mich dieser Ort einfach nur total überwältigt hat. Der Tongariro Alpine Crossing, weil er einfach unfassbar anstrengend war und uns der Ausblick, für den es sich lohnen sollte, einfach nicht gegönnt war - trotzdem eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Der Abend am Hafen von Queenstown, an dem ich das Klavierspiel von AJ Hickings genießen konnte. Der Heaphy Track, weil er mich an meine Grenzen gebracht und mit seiner sich täglich wandelnden Umgebung völlig in seinen Bann gezogen hat. Wir haben in den Wochen hier unfassbar viel gesehen und erlebt. Die Eindrücke werden bei mir noch lange nachwirken und ich weiß, dass es hier noch viele Orte gibt, die ich gerne noch sehen möchte.

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