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Myall Lakes (21.02- 23.02.2019)

Aufgrund des Zyklons, der die Ostküste von Australien nervte, fiel das Delfinschwimmen von Elaine ins Wasser und sie war und ist immer noch untröstlich..

So änderte sich unsere Route wieder anders als geplant und wir verbrachten 2 Tage im Nationalpark der Myall Lakes.

Wir mieteten uns direkt an einem Campingplatz am Meer ein, der sogar WiFi hatte und sehr luxuriös wirkte, aber vielleicht sind wir schon so abgehärtet, dass uns saubere Duschen und ein Kühlschrank als Luxus vorkommen.

Wir starteten den Tag mit einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt und konnten die wunderschöne Küste und die dahinter liegenden Seen anschauen.

Da das Wetter leider immer noch nicht wirklich schön war, aber wir versuchten das Beste daraus zu machen und spazierten noch zu einer Brücke, wo man mit viel Glück wenigstens Delfine sehen kann, wenn man schon nicht mit Ihnen schwimmen kann ;)

Diesmal hatten wir Glück und konnten die 2 Rückenflossen sehen, außerdem noch unzählige Pelikane.

Der anschließende Koalawald, laut den Schildern, blieb aber weiterhin erfolglos und wir mussten uns mit den Warnschildern der Koalas begnügen.

Auf unserem Campingplatz sahen wir auch zum ersten Mal den lachenden Hans, ein Art Eisvogel und der bekannteste Vogel Australiens.

Da das Wetter am nächsten Tag irgendwie noch schlechter war, denn diesmal regnete es auch, wollten wir eine Fahrt mit der Fähre machen, aber leider verpassten wir die passende Zeit und gingen somit wieder nur spazieren.

Das Durchschnittsalter lag auch in diesem Ort und auf unserem Campingplatz bei mind. 65 Jahren und auch sind wohl deutsche Menschen eher eine Seltenheit, denn sobald wir anfingen, in unserer Sprache zu sprechen, wurden wir nur neugierig angeschaut:)

Unsere tierischen Erlebnisse schienen noch nicht ihren Höhepunkt erreicht zu haben, denn Abends beim telefonieren erspähte Elaine zwischen den Steinen eine Redbackspinne, die zu den giftigsten der Welt gehört und rannte direkt zu Andrea, um Ihr von diesem Fund zu berichten. Danach verschlossen wir unser Auto direkt und suchten alles ab, Sicherheit geht wie immer vor;)

Am Tag unserer Abreise machten wir noch einen Abstecher in den Nationalpark und wurden bei unserer Wanderung plötzlich von einem Waran überrascht.

Da es in diesen Gebieten einige Dingos gibt, waren wir extrem schreckhaft und zuckten bei jedem Geräusch zusammen und als wir dann hinter einer Kurve noch plötzlich ein großes Känguru stehen sahen, waren wir völlig verschreckt...

Aber unsere Liste der gesehenen Tiere hatte sich wieder erweitert, denn den Waran hatten wir vorher noch nicht sehen können...

Auf dieser weiteren Wanderung entlang des Sees, sahen wir noch tropische Vegetation, nette Australier und viele schwarze Schwäne...

 

 

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