Auslandsblog.de - Kostenlose Blogs für Abenteurer

Tairua 06.01- 08.01.2019

Hahei Beach Jeffrey wenig Gepäck Sunrise Hot Water Beach

Nun geht es los, der Linksverkehr hat uns gekriegt!!! Nachdem wir unsere Gefängniszelle verlassen hatten, besorgte Dine unseren Leihwagen, den wir die nächsten 4 Wochen fahren werden, einen Mazda;) Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ob jetzt links vor rechts oder auch rechts vor links oder man beispielsweise andersherum in den Kreisverkehr fährt, fuhren wir langsam in Richtung Tairua, welches auf der Coralmandelhalbinsel liegen sollte.

Die Landschaft wirkt immer noch sehr mitteleuropäisch, obwohl das die farnartigen Palmen, landschaftlich tropischer wirken lassen (übrigens Nationalpflanze).

Unser Hostel war endlich ein richtiges Hostel, der Besitzer war super freundlich und die Atmosphäre war viel schöner. Wir hatten einen riesigen Garten, mit einem Pferd namens Jeffrey und einem Hund ohne Namen. Die Küche hatte sogar mehrere Fenster, was auf jeden Fall eine Steigerung darstellt.

Unsere Rucksäcke füllten schnell das komplette Zimmer, sodass nur noch wenig Platz auf dem Boden herrschte, aber so ist das nun mal, wenn man mit so wenig Gepäck reist...

Unsere erste Tour an dem Tag brachte uns zu dem Hot Water Beach und der Name ist auch Programm, denn wenn man Löcher in den Sand gräbt, stößt man irgendwann auf heißes Wasser:)

Das Meerwasser ist dagegen kalt, aber schön:)

Am Abend im Hostel, verbrachte Andrea eine Zeit draußen und musste feststellen, dass Mücken eine Schwäche für sie haben, denn plötzlich konnten wir 24 Mückenstiche zählen und dazu ist Sie noch allergisch!!! Die Hand konnte man mit einem aufgepusteten Plastikhandschuh vergleichen.

Abgesehen davon, war der Sternenhimmel unfassbar schön und wir sahen sogar eine Sternschnuppe:)

Um den Touristenmassen zu entgehen, ging unser nächster Ausflug schon um 4 Uhr am nächsten Morgen los, nachdem die halbe Nacht in unserer Hostelküche eine 90er Party zu sein schien (ist ja nicht so, als wären die Wände aus Pappe und unsere Wand war direkt an der Küche), aber auch an dauerhaft wenig Schlaf gewöhnt man sich wohl.

Unser Glück war aber, dass das Nationaltier der berühmte Kiwi, nur Nachtaktiv ist und wir das große Glück hatten, dass einer zufällig vor uns über die Straße lief!! (Elaine glaubt immer noch, dass es ein Igel war).

Der Sonnenaufgang war einfach unfassbar besonders, wie sich der Himmel in den verschiedensten Farben verfärbt, bis endlich die Sonne hervorkommt. Das entschädigt dann auch den ganzen Weg bergauf. Nachdem die Sonne da war, ging es weiter zu Cathedral Cove, eine Felshöhle, die einer Kirche ähneln soll...wir hatten Glück, dass es erst 7 Uhr war und wir den ganzen Touristen entgehen konnten und die Ruhe des Strandes und der Bucht erleben konnten.

Etwas übermüdet kamen wir dann 1 Stunde später am Hahei Strand an und mussten schlafen!

Abends versuchten wir noch den Sonnenuntergang zu sehen, leider war es zu wolkig...

Fazit: Viele Mücken, die aber nur Andrea mochten, ein wundervoller Sonnenaufgang, wunderschöne Strände und ein nettes Hostel mit Pferd und Hund ;) und natürlich nicht zu vergessen der Kiwi!!

Die Preise werden ein fortwährender Nervfaktor bleiben und die Neuseeländer scheinen nichts auszulassen, um einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, hahahah (Parkplatz: 10 Dollar)

 

 

Kommentare (1)